bezeichnet sich als Hamburger, obwohl er nach seiner dortigen Geburt 1977 seine ersten 20 Lebensjahre im Speckgürtel der Hansestadt verbringt. Nach dem Abitur und dem Zivildienst auf einer Herzintensivstation wechselt er zum Studium nach Heidelberg, das er sechs Jahre später mit dem Diplom in Volkswirtschaft und dem Magister in Germanistik in Richtung Köln verlässt. Dazwischen liegen Aufenthalte in Montpellier und Paris. Die beiden Abschlussarbeiten werfen aus ökonomischer und sprachwissenschaftlicher Perspektive einen Blick auf die Diskussion um Grenzen des Wachstums. Seine langjährige freie Mitarbeit für die Rhein-Neckar-Zeitung und die Deutsche Presse-Agentur ergänzen verschiedene Praktika im Print- und Fernsehjournalismus. Trotzdem landet er Anfang 2005 als Volontär beim Deutschlandradio, wo er von Mitte 2006 an verschiedene Wirtschafts- und Politikmagazine präsentiert. Für Reportagen wird er mit den Förderpreisen des Georg-von-Holtzbrinck-Preises für Wirtschaftspublizistik und des Ludwig-Erhard-Preises ausgezeichnet, mit einem Auszug aus seiner Magisterarbeit gewinnt er zudem den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. Die alte Liebe zum Print führt ihn dann Mitte 2008 in die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er seither als Blattmacher arbeitet und über wirtschafts- und sozialpolitische Themen schreibt.
F.A.Z., Wirtschaft
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