Sammelte erste journalistische Erfahrungen während eines Volontariats beim „Trierischen Volksfreund“. Der Wunsch, mehr über Geschichte und Gegenwart des Reiches der Mitte zu erfahren, bewog sie dazu, Chinesisch zu lernen. In München studierte sie Sinologie, Geschichte und Volkswirtschaftslehre. 1979 ging sie als Austauschstudentin in die damals noch recht verschlossene Volksrepublik China. Forschungsarbeiten über Max Weber und die chinesische Geschichtswissenschaft legte sie nach der Promotion in München zu den Akten und wandte sich wieder dem Journalismus zu. Im Jahr 1988 trat sie in die Nachrichtenredaktion dieser Zeitung ein. 1989 ging sie als Korrespondentin nach Peking und konnte dort sechs Jahre lang beobachten, wie die Wirtschaftsreformen die Volksrepublik veränderten. Von 1995 bis 2000 kommentierte sie die Ereignisse in Asien aus der politischen Redaktion in Frankfurt. Im November 2000 hat sie wieder den Korrespondentenposten in Peking übernommen. Seit Januar 2009 ist sie politische Korrespondentin für Ostasien mit Sitz in Tokio.
F.A.Z., Politik
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