wurde am 13. Juli 1948 im sächsischen Knobelsdorf als vierter Sohn eines evangelischen Landpfarrers geboren. Von der Dorfschule bei seinem Vaterhaus wechselte er bald auf die Kreuzschule in Dresden und wurde Kruzianer. Die Schulzeit beendete er im hessischen Laubach, wo man ihm Latein und Griechisch beibrachte. Nach dem Dienst bei der Bundeswehr folgten Studien in Frankfurt am Main und Warschau über die Geschichte der Slawen und deren Sprachen. Zum Dr. phil. promoviert, arbeitete er als akademischer Lehrer an den Universitäten in Frankfurt und Gießen, forschte und schrieb. Dann entdeckte er die Außenpolitik und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Bonn. 1991 trat er in die Nachrichtenredaktion der F.A.Z. ein. Dreizehn Jahre berichtete er aus Warschau als Korrespondent für Polen; 1999 kam für zwei Jahre die Tschechische Republik als Berichtsgebiet hinzu, später die Ukraine. Seit 2004 in Moskau als Korrespondent für Russland und die GUS. Verheiratet, zwei Kinder.
F.A.Z., Politik
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