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Abermals Autobrände in Berlin Bundespolizei hilft bei der Suche nach Brandstiftern

23.08.2011 ·  Die Serie von Autobränden in Berlin setzt sich fort. Auch in der Nacht zum Dienstag wurden wieder Autos angezündet. Die Polizei war mit 260 Kräften im Einsatz, darunter erstmals auch etwa 100 Beamte der Bundespolizei.

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In der achten Nacht in Folge haben Autos in Berlin gebrannt, bei den meisten handelte es sich wieder um hochwertige Modelle. Nach Polizeiangaben standen am Dienstag in den frühen Morgenstunden insgesamt mindestens zwölf Fahrzeuge in Flammen. Täter wurden bislang nicht gefasst. Da politische Tatmotive nicht ausgeschlossen werden können, ermittelt nun auch der Staatsschutz.

Die erste Brandstiftung der Nacht traf ein Auto in der Waldowstraße in Reinickendorf. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr brannten fünf Autos in Spandau, ein weiteres Auto wurde in Alt-Rudow in Neukölln angezündet. Kurze Zeit später traf es in Wedding mindestens ein weiteres Fahrzeug, und auch in Schöneberg kam es zu mehreren Autobränden.

Bundespolizei mit Hubschraubern im Einsatz

Indes äußerte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf die Kritik aus verschiedenen Lagern, zu lasch gegen die Brandstifter vorzugehen: „Wir können nicht die ganze Stadt überwachen. Mehr Polizei auf den Straßen hilft nicht automatisch weiter“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“ (Dienstagsausgabe). Man könne nicht überall in Berlin Videokameras anbringen, sagte Wowereit. „Wer jetzt schnelle Lösungen verspricht, will nur billig Wahlkampf machen.“

Berlin nahm unterdessen nach ein paar Tagen Zögern das Angebot von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) an, sich bei der Aufklärung der Brandstiftungen von der Bundespolizei unterstützen zu lassen. Mit etwa 100 zivilen Aufklärungskräften und einem Hubschrauber der Bundespolizei wurden die Berliner Ermittler in der Nacht zum Dienstag unterstützt. Der Hubschrauber ist mit speziellen Wärmebildkameras ausgestattet. Die Hilfe der Bundespolizei war vom Senat zunächst unter Hinweis auf die mangelnde Ortskenntnis der Bundespolizisten abgelehnt worden.

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