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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Das „unsichtbare“ Auto Der Trick mit den LEDs

 ·  Eine Woche lang zog ein „unsichtbares“ Auto seine Runden durch Hamburg. Doch es handelte sich nicht um eine neue Entwicklung des Militärs, sondern um eine ungewöhnliche Werbeaktion. Bei Youtube ist der Clip längst ein Hit.

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Die Passanten in Hamburg staunten nicht schlecht, als sie das ungewöhnliche Auto erblickten, das eine Woche lang durch die Hansestadt fuhr: Es schien „unsichtbar“ zu sein, weil der Betrachter das Gefühl hatte, durch das Fahrzeug hindurch sehen zu können. Hinter dem „unsichtbaren“ Auto steckte LED-Technik - und ein Werbespot des Automobilherstellers Mercedes-Benz, der damit für ein Fahrzeug warb, das mit Brennstoffzellen betrieben wird.

Der Clou: Die Werber um die Hamburger Agentur Jung von Matt beklebten das gesamte Auto mit neuartigen LED-Kacheln. Auf diesem „Bildschirm“ in Form der Karosserie wurde dann in Echtzeit das Bild gezeigt, das eine Kamera, die auf der Beifahrerseite montiert war, kontinuierlich von der anderen Straßenseite aufzeichnete. Damit hatte ein Betrachter das Gefühl, er könne durch das Auto hindurch sehen.

Der Clip der ungewöhnlichen Werbeaktion ist bei Youtube längst zum Hit avanciert. In den letzten Wochen wurde er über vier Millionen Mal aufgerufen. 

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