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Privates von der Prominenz

Freispruch für Kevin Costner
© dpa
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15.06.2012

Freispruch für Kevin Costner

Kevin Costner hat den Schauspieler Stephen Baldwin nicht um Millionen betrogen. Ein Geschworengericht in New Orleans (Louisiana) wies in der Nacht zum Freitag eine Schadenersatzklage über 17 Millionen Dollar gegen den Oscar-Preisträger (unser Bild zeigt Costner bei der Ankunft am Gericht) zurück, nach der er Baldwin während der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko im Frühjahr 2010 angeblich zum Verkauf seiner Anteile an Costners Unternehmen Ocean Therapy Solution (OTS) überredet hatte. Wenige Wochen später hatte der Ölkonzern British Petroleum (BP) für 52 Millionen Dollar die von OTS gefertigten Zentrifugen erworben, um nach dem Sinken der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ das Meerwasser von Öl zu reinigen. Wie Baldwin und sein Geschäftspartner Spyridon Contogouris in ihrer Klage vortrugen, soll Costner ihnen die Verhandlungen mit BP damals bewusst verschwiegen haben. „Mein guter Name ist wichtiger als Geld. Deswegen haben wir uns nicht auf einen Vergleich eingelassen“, sagte der Hollywood-Star nach dem Urteil. Vor der Jury hatte Costner in der vergangenen Woche ausgesagt, im Frühjahr 2010 nichts von Baldwins und Contogouris’ Verkaufsplänen geahnt zu haben. (ceh.)