Am Tag nach dem deutschen Sieg über die Niederlande hagelt es Kritik für die Weltmeisterschaftszweiten von 2010 - und Europas Presse spielt „Super Mario“. Nur in England bekommt mancher angesichts des deutschen Siegs schlechte Laune.
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„De Volkskrant“: „In der Bratpfanne von Charkow fiel Oranje auseinander wie ein zu lang geschmorter Braten. Keine Chemie, keine Spitze, keine Verteidigung, kein Mittelfeld, jedenfalls über lange Strecken des Spiels. Da ging eine Elf an Stress, an Unfähigkeit im Angriff zugrunde. An was eigentlich nicht? Deutschland war eine verbesserte Ausgabe dessen, was die Niederlande einmal waren.“
„NRC Handelsblad“: „In der klammen Abendhitze von Charkow drohte lange Zeit eine regelrechte Abservierung durch die messerscharfen Deutschen. Die demonstrierten, wie moderner Fußball mit tödlicher Effizienz heutzutage gespielt wird.“
„De Telegraaf“: „Oh, oh, Oranje. Die niederländische Elf hat gestern Abend eine Tracht Prügel von Deutschland bezogen. Zur Bestürzung vieler begann Bondscoach van Marwijk mit fast derselben Elf, die schon gegen Dänemark verloren hatte. Die Aufstellung, die das niederländische Volk so gern gesehen hätte, fand bei van Marwijk kein Gehör. Ganz Holland schrie nach Klaas-Jan Huntelaar.“