25.07.2006 · Wegen der geplanten Tageszeitung „Österreich“ sind Wolfgang und Helmuth Fellner im Gesellschafterbeirat des größten österreichischen Magazinverlags „News“ nicht mehr erwünscht. Weil die Fellner-Brüder freiwillig nicht gingen, wurde der Beirat aufgelöst.
Wegen der geplanten Tageszeitung „Österreich“ sind Wolfgang und Helmuth Fellner im Gesellschafterbeirat des größten österreichischen Magazinverlags „News“ nicht mehr erwünscht. Weil die Fellner-Brüder freiwillig nicht gingen, wurde der Beirat aufgelöst. Die beiden haben die Gruppe mit „News“, „TV-Media“, „Format“ und „Woman“ aufgebaut und sind mit knapp 18,7 Prozent beteiligt. Eine „partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Fellners“ sei nicht mehr möglich, sagte Torsten-Jörn Klein, Auslandsvorstand des Mehrheitseigentümers Gruner + Jahr. Mit dem „täglichen Magazinteil“ auf Hochglanzpapier stelle sich Fellners Zeitungsprojekt „eindeutig gegen die Titel der Verlagsgruppe News“. Eine andeutungsweise veröffentlichte Nullnummer von „Österreich“ zeigte Bildmaterial aus einem Magazin der „News“-Gruppe; deswegen will Gruner + Jahr auch juristisch gegen Wolfgang Fellner vorgehen.