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Wyser-Pratte steigt bei IWKA ein

28.10.2003 ·  IWKA AG, Karlsruhe. Der amerikanische Finanzinvestor Guy Wyser-Pratte hat sich mit 5 Prozent an dem Maschinenbaukonzern beteiligt. Das Paket wurde nach Angaben eines Sprechers von Wyser-Pratte an der Börse gekauft. Über weitere Absichten könne noch nichts gesagt werden.

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IWKA AG, Karlsruhe. Der amerikanische Finanzinvestor Guy Wyser-Pratte hat sich mit 5 Prozent an dem Maschinenbaukonzern beteiligt. Das Paket wurde nach Angaben eines Sprechers von Wyser-Pratte an der Börse gekauft. Über weitere Absichten könne noch nichts gesagt werden. Grundsätzlich strebe Wyser-Pratte eine Steigerung des Shareholder Value an. Nach Angaben von IWKA-Chef Hans Fahr sei bei IWKA keine offizielle Anzeige der Beteiligung eingegangen. Doch wenn es diese gebe, werde "Wyser-Pratte als Aktionär begrüßt", ließ er mitteilen. Offenbar kam die Beteiligung überraschend. IWKA verdient vor allem mit Kuka-Robotern Geld, die an die Autoindustrie geliefert werden. Die Bereiche Produktionstechnik, Verpackungstechnik und Prozeßtechnik sind ertragsschwächer oder weisen Verluste aus. IWKA (Umsatz 2002: 2,3 Milliarden Euro, Jahresüberschuß: 22,5 Millionen Euro) ist zu 100 Prozent in Streubesitz. IWKA galt immer wieder mal als Übernahme- oder Zerschlagungskandidat. Dabei ging es stets darum, den Konzern auf die Robotersparte zu reduzieren. Vorstandschef Hans Fahr widersprach solchen Spekulationen früher mit dem Hinweis auf einer fehlende Ausstiegsstrategien bei den mehr als 90 IWKA-Einzelgesellschaften. "Sie können mit unserer Aktie kein schnelles Geld machen", sagte er. (mir.)

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.10.2003, Nr. 251 / Seite 17
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