12.08.2009 · Die Krisenfolgen für den Welt-Schiffbau zwingen die Thyssen-Krupp zu Anpassungen in der eigenen Werftengruppe TK Marine Systems. Schon vor Monaten ist der Abbau von mindestens 1000 Arbeitsplätzen im zivilen Schiffbau angekündigt worden.
Die Krisenfolgen für den Welt-Schiffbau zwingen die Thyssen-Krupp zu Anpassungen in der eigenen Werftengruppe TK Marine Systems. Schon vor Monaten ist der Abbau von mindestens 1000 Arbeitsplätzen im zivilen Schiffbau angekündigt worden. Betroffen sind nun offensichtlich Gesellschaften der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss. Am Mittwoch bestätigte TK Marine Systems zwar Gespräche mit nationalen und internationalen Adressen. Aber zu einem Bericht des "Hamburger Abendblatt" über den anstehenden Verkauf von drei Betrieben mit derzeit zusammen mehr als 1600 Arbeitsplätzen gab es keine Stellungnahme. Obwohl die Branche rund um den Globus unter der fast völlig zum Erlegen gekommenen Nachfrage nach Container- und Massengutfrachtern leidet, soll es Interessenten für diese Aktivitäten geben. Dabei handelt es sich um eine Werft für Superyachten, einen Reparaturbetrieb und einen maritimen Maschinenbauer. Gestützt auf Informationen aus dem Betriebsrat berichtet die Hamburger Zeitung, beim mit einem ausländischen Investor geführten Gespräch sei der Ausgang noch offen; aber in einigen Wochen müsste sich die Lage für die betroffenen Beschäftigten konkretisieren. Beobachter gehen davon aus, dass die Restrukturierung der zivilen Werftaktivitäten von TK Marine Systems möglichst bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2008/2009 (30. September) des Stahl- und Industriegüterkonzerns in den Grundzügen geplant werden soll. St.