13.12.2009 · MÜNCHEN, 13. Dezember (dpa). Die Beschäftigten der Siemens-Sparte IT-Solutions and Services (SIS) fürchten wegen der geplanten Ausgliederung betriebsbedingte Kündigungen in größerem Umfang. "Nach aller Logik bleibt wohl keine andere Lösung als betriebsbedingte Kündigungen.
MÜNCHEN, 13. Dezember (dpa). Die Beschäftigten der Siemens-Sparte IT-Solutions and Services (SIS) fürchten wegen der geplanten Ausgliederung betriebsbedingte Kündigungen in größerem Umfang. "Nach aller Logik bleibt wohl keine andere Lösung als betriebsbedingte Kündigungen. Wir werden mit einer vierstelligen Zahl rechnen müssen", zitierte die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" aus Arbeitnehmerkreisen von Siemens. In Deutschland hat die IT-Sparte inklusive der Tochtergesellschaften knapp 11000 Beschäftigte, in aller Welt sind es rund 35000. Bei Siemens war niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Mit Einschnitten beim Personal sei voraussichtlich schon vor der für Anfang Juli avisierten rechtlichen Abspaltung der Sparte zu rechnen, hieß es. Andernfalls würde die neue SIS durch die Restrukturierungsmaßnahmen belastet. Ein sozialverträglicher Jobabbau komme kaum in Frage.