13.08.2009 · St. DÜSSELDORF, 13. August. Der Stahl- und Anlagenbaukonzern Salzgitter sieht zwar in der zweiten Jahreshälfte zumindest in einigen Arbeitsgebieten eine Marktaufhellung. Aber ein nachhaltiger Umschwung der Stahlmarktverhältnisse ...
St. DÜSSELDORF, 13. August. Der Stahl- und Anlagenbaukonzern Salzgitter sieht zwar in der zweiten Jahreshälfte zumindest in einigen Arbeitsgebieten eine Marktaufhellung. Aber ein nachhaltiger Umschwung der Stahlmarktverhältnisse sei bisher nicht zu erkennen, heißt es nun im Zwischenbericht zum ersten Halbjahr. Selbst im lange Zeit ergiebigen Röhrensegment zeichnen sich geringere Umsätze und Gewinne ab. Daher prognostiziert Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern auch für die zweite Jahreshälfte einen Vorsteuerverlust, der allerdings nicht so groß ausfallen wird wie der in den ersten sechs Monaten. In diesem Zeitraum sind vor Steuern 195 Millionen Euro Verlust angefallen gegenüber 646 Millionen Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2008. Ein geringerer Absatz und fallende Erlöse haben den Konzernumsatz um 34 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gedrückt. Dabei halbierte sich der Stahlumsatz auf 800 Millionen Euro.