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Opec fordert Grenzen für Öl-Spekulanten

28.01.2009 ·  DAVOS, 28. Januar (Bloomberg). Noch nie hat der Ölpreis stärker geschwankt als im Jahr 2008. Die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) macht für die extremen Preisausschläge Hedge-Fonds und Spekulanten verantwortlich.

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DAVOS, 28. Januar (Bloomberg). Noch nie hat der Ölpreis stärker geschwankt als im Jahr 2008. Die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) macht für die extremen Preisausschläge Hedge-Fonds und Spekulanten verantwortlich. Sie will das Thema beim Weltwirtschaftsforum in Davos ansprechen. "Wir haben immer wieder betont, dass es notwendig ist, exzessive spekulative Aktivitäten am Markt einzuschränken", sagte Opec-Generalsekretär Abdalla el-Badri. Es sei heute unmöglich, herauszufinden, wer konkret hinter Käufen und Verkäufen von Öl-Terminkontrakten stehe. Der Opec-Appell richtet sich an die amerikanische Marktaufsicht. Im New Yorker Ölhandel wurden im Vorjahr Rekordhandelsvolumina abgewickelt. Die Anzahl der täglich im Durchschnitt gehandelten Kontrakte belief sich auf das knapp Achtfache der weltweiten Tagesproduktion. Im vergangenen März erreichte die Anzahl von Kauf-Terminkontrakten von Hedge-Fonds und anderen Spekulanten, die auf höhere Preise setzten, ein Rekordhoch bei 115 145 Kontrakten.

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