24.11.2009 · ctg. WASHINGTON, 24. November. Die Krise auf dem amerikanischen Häusermarkt ist trotz der Stabilisierung in den vergangenen Monaten noch nicht ausgestanden. Das geht aus neuen Daten über Hypothekendarlehen hervor.
ctg. WASHINGTON, 24. November. Die Krise auf dem amerikanischen Häusermarkt ist trotz der Stabilisierung in den vergangenen Monaten noch nicht ausgestanden. Das geht aus neuen Daten über Hypothekendarlehen hervor. Demnach sind inzwischen fast ein Viertel aller Hausbesitzer in Schwierigkeiten, weil sie ihrer Bank mehr schulden, als ihr Haus oder ihre Wohnung noch wert ist. 23 Prozent aller Hausbesitzer seien "unter Wasser", berichtet das "Wall Street Journal". Betroffen sind rund 10,7 Millionen Hausbesitzer. Für viele entsteht damit ein Anreiz, die Zahlungen für ihre Hypothek einzustellen, weil sie nur mit dem Haus oder der Wohnung, nicht aber mit ihrem sonstigen Vermögen haften. Rund 588 000 Hausbesitzer hätten im vergangenen Jahr ihre Darlehen nicht mehr bedient, obwohl sie finanziell dazu noch in der Lage gewesen wären, hieß es weiter. Besonders kritisch stellt sich die Lage in Bundesstaaten wie Kalifornien, Nevada oder Florida dar, wo die Hauspreise während des Aufschwungs besonders hoch gestiegen waren und nun tief gefallen sind. In Nevada etwa übersteigen bei rund einem Drittel der Hausbesitzer die Bankschulden den Wert des Hauses um mehr als 50 Prozent.