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Händler wollen bei Opel-Rettung helfen

25.02.2009 ·  dpa/cpm. RÜSSELSHEIM/EISENACH, 25. Februar. Die 4000 Opel-Händler in Europa wollen sich finanziell an der Rettung des Autobauers aus Rüsselsheim beteiligen. "Wir sind bereit, in ein Opel-Zukunftskonzept zu investieren", sagte Jaap ...

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dpa/cpm. RÜSSELSHEIM/EISENACH, 25. Februar. Die 4000 Opel-Händler in Europa wollen sich finanziell an der Rettung des Autobauers aus Rüsselsheim beteiligen. "Wir sind bereit, in ein Opel-Zukunftskonzept zu investieren", sagte Jaap Timmer, der Vorsitzende der europäischen Händlerorganisation Euroda am Mittwoch nach einem Treffen mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat der Adam Opel GmbH in Rüsselsheim. Die Organisation vertritt nach eigenen Angaben mehr als 4000 Händler mit 120000 Beschäftigten in 24 Ländern. "Ich kann versichern, dass jeder Händler hinter Opel steht", sagte Timmer. Nach Angaben von Timmer setzen die Händler wie der Betriebsrat zumindest auf eine teilweise Trennung Opels von der amerikanischen Konzernmutter General Motors (GM), die von der Insolvenz bedroht ist. Zum Umfang und zur Form des geplanten Händler-Engagements wurde zunächst nichts bekannt.

Unterdessen berichtete Opel, dass die Umweltprämie für die Verschrottung von Altfahrzeugen das Geschäft erheblich belebe. Die Auftragseingänge für den Kleinwagen Corsa seien dreimal höher als vor der Einführung der "Fördermaßnahme" Mitte Januar, teilt der Fahrzeughersteller mit. Darum mache Opel von der ursprünglich im ersten Quartal geplanten Kurzarbeit in Eisenach keinen Gebrauch mehr. Das Werk arbeite im März wieder im Vollzeitrhythmus in drei Schichten je Tag. Darüber hinaus fahre das Werk in Eisenach vier Zusatzschichten. Auch das Werk im spanischen Zaragoza arbeite im Dreischichtbetrieb.

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