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Der Handel auf Ebay läuft nicht mehr so gut

23.04.2009 ·  Die Quartalszahlen sind aber besser als erwartet

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lid. NEW YORK, 23. April. Der Internetmarktplatz Ebay Inc. kämpft weiterhin mit gewaltigen Schwierigkeiten. Der Handel auf den Ebay-Seiten hat sich im ersten Quartal abgeschwächt. Einmal mehr muss sich das Unternehmen auf seine Bezahlplattform Paypal verlassen, um die Misere in seinem Kerngeschäft abzufedern. Insgesamt fielen die Zahlen aber besser als erwartet aus. Der Aktienkurs legte am Donnerstag bis zum Handelsschluss um 12 Prozent auf 16,60 Dollar zu. Ebay meldete für das erste Quartal einen Rückgang im Konzernumsatz um 8 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Analystenschätzungen. Der Nettogewinn schrumpfte um 22 Prozent auf 357 Millionen Dollar. Das Ergebnis je Aktie vor Sonderposten von 39 Cent lag um 6 Cent über den Erwartungen.

Im Kerngeschäft als Internetmarktplatz, zu dem neben den Ebay-Seiten auch der Ticketverkäufer Stubhub oder die Kleinanzeigenplattform Kijiji gehören, rutschte der Umsatz um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar ab. Der Wert der auf Ebay verkauften Waren fiel sogar um 20 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar. Besonders schlecht entwickelte sich dabei das bei Ebay sehr wichtige Geschäft mit Autos. Aber auch ohne diese Kategorie wäre das Transaktionsvolumen noch immer um 16 Prozent geschrumpft.

Der Lichtblick war wieder Paypal mit einem Umsatzwachstum von 11 Prozent auf 643 Millionen Dollar. Die Sparte profitiert davon, dass auch immer mehr Online-Händler außerhalb von Ebay auf den Dienst zurückgreifen. Ebay-Vorstandsvorsitzender John Donahoe setzt auf Paypal als wichtigsten Wachstumsmotor im Konzern. Nach seinen Worten könne Paypal in einigen Jahren zur größten Sparte im Unternehmen werden - und damit die Ebay-Plattform selbst in den Schatten stellen. Keine Zukunft im Konzern sieht Donahoe dagegen für den Telefondienst Skype. In der vergangenen Woche kündigte Ebay an, Skype im nächsten Jahr an die Börse bringen zu wollen. Ebay sieht zu wenig Synergien mit dem Rest des Geschäfts. Skype entwickelt sich aber nicht schlecht und hat im ersten Quartal den Umsatz um 21 Prozent auf 153 Millionen Dollar ausgebaut.

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