19.03.2009 · Obwohl das Geschäft der Elektrizitätswirtschaft unter der Rezession weniger leidet als andere, ist auch in der Stromindustrie das Angebot für qualifizierte Arbeitssuchende recht mau. Hier und da benötige man mal einen Ingenieur, sagt Eon-Personalvorstand Christoph Dänzer-Vanotti.
Obwohl das Geschäft der Elektrizitätswirtschaft unter der Rezession weniger leidet als andere, ist auch in der Stromindustrie das Angebot für qualifizierte Arbeitssuchende recht mau. Hier und da benötige man mal einen Ingenieur, sagt Eon-Personalvorstand Christoph Dänzer-Vanotti. "Aktiver dagegen sind wir in Sachen gewerblichem Nachwuchs geworden. Es gibt inzwischen eine ganze Zahl von Partnerschaften mit Hauptschulen", erklärt das Eon-Vorstandsmitglied, wie Kandidaten für Ausbildungsberufe gesucht und gefördert werden. Seit der Strommarktliberalisierung schrumpft die Beschäftigtenzahl in der Stromwirtschaft. Nicht nur die börsennotierten Unternehmen versuchen, durch Kostenprogramme ihren Ertrag zu verbessern. Auch die kleinen und großen Stadtwerke stehen unter Druck. Dennoch ist die Lage für Berufsanfänger nicht hoffnungslos Die von Brüssel zur Wettbewerbsbelebung gestellten neuen Anforderungen - etwa die Ausgliederung der Stromnetze - verursache in den Stadtwerken Bedarf vor allem bei der Informationstechnologie, berichtet Rainer Pennekamp, Personalvorstand der Stadtwerke Düsseldorf. Außerdem bereiten sich viele kommunale Unternehmen stetig auf den mittelfristig absehbaren Bedarf vor, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. St.