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Wenig Kenntnisse über Verbraucherrechte

15.03.2006 ·  nobl. FRANKFURT. Schüler wissen wenig über ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher: Das hat eine Umfrage der Verbraucherzentrale Hessen gezeigt, deren Ergebnisse gestern zum "Weltverbrauchertag" veröffentlicht wurden.

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nobl. FRANKFURT. Schüler wissen wenig über ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher: Das hat eine Umfrage der Verbraucherzentrale Hessen gezeigt, deren Ergebnisse gestern zum "Weltverbrauchertag" veröffentlicht wurden. Von siebzehn Fragen zu Ernährung, Geld, Versicherungen, Verbraucherrecht und Konsumverhalten konnten die meisten der befragten Schüler nur sieben bis neun Fragen richtig beantworten. Befragt wurden rund 440 Schüler aus ganz Hessen, die die Klassen acht bis dreizehn an unterschiedlichen Schulformen besuchen. Aus der Umfrage geht hervor, daß vor allem Haupt- und Gesamtschüler über ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher wenig informiert sind. Bei Realschülern und Gymnasiasten sah es etwas besser aus. Auffällig war ebenfalls, daß sich Mädchen eher mit ihren Rechten und Pflichten auskannten, während die Jungen bei Fragen zum Konsum besser abschnitten.

Die Verbraucherzentrale fordert, daß Verbraucherbildung in alle Lehrpläne integriert und ein Unterrichtsfach über "Ernährungs- und Verbraucherbildung" in Schulen angeboten werden soll. Nur wer gut und anbieterunabhängig informiert sei, könne vorausschauende Entscheidungen treffen, meint Jutta Gelbrich aus dem Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen. Um ihre Angebote zu präsentieren, hat die Verbraucherzentrale gestern einen Informationstag für Lehrer veranstaltet. Dort ging es zum einen um Ernährung an Schulen und darum, wie man Kindern und Jugendlichen bewußtes Essen und Trinken näherbringen kann. Zum anderen standen der Schulabschluß und damit verbundene Themen wie der Umgang mit Geld, das Eröffnen eines Kontos und Versicherungen im Mittelpunkt. Die Resonanz war jedoch gering.

Quelle: F.A.Z., 16.03.2006, Nr. 64 / Seite 53
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