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Weichai kann mehr an Kion kaufen Bis zu einem Drittel im ersten Halbjahr 2013

hpa. FRANKFURT, 20. Dezember. Der chinesische Zuliefererkonzern Weichai Power Co. kann seine Position beim Gabelstaplerhersteller Kion Group weiter stärken und ...

hpa. FRANKFURT, 20. Dezember. Der chinesische Zuliefererkonzern Weichai Power Co. kann seine Position beim Gabelstaplerhersteller Kion Group weiter stärken und nach einem Börsengang des Wiesbadener Unternehmens mit dem Aufsichtsratsvorsitz rechnen. Weichai hatte Ende August einen Anteil von 25 Prozent an Kion (Hauptmarken: Linde und Still) erworben mit der Option, im Fall eines Börsengangs auf 30 Prozent zu erhöhen (F.A.Z. vom 1. September). Nun bekommen die Chinesen das Recht, ihre Beteiligung im ersten Halbjahr 2013 auf ein Drittel aller Kion-Anteile auszubauen. Auch drei Monate nach einem möglichen Börsengang des Staplerkonzerns kann Weichai auf diese Höhe aufstocken. Allerdings wollten die Chinesen den Konzern keineswegs ganz übernehmen und seien deshalb an einer Erhöhung noch vor einem Börsengang interessiert, heißt es im Umfeld des Konzerns. Dann müssten sie den anderen Aktionären auch kein Übernahmeangebot machen. In einer Mitteilung von Kion heißt es weiter, sollten die Chinesen mindestens ein Drittel der Anteile nach einem Börsengang besitzen, „werden die Parteien die Wahl eines Vertreters von Weichai zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats unterstützen“.

Die beiden Kion-Mehrheitseigner Goldman Sachs und KKR haben den Börsengang des Konzerns nach Angaben aus der Finanzwelt weiterhin fest im Blick. Auch Konzernchef Gordon Riske hat seine Planungen auf eine Notierung an der Börse ausgerichtet. Warum aus der ursprünglichen Obergrenze von 30 Prozent für Weichai nun 33,3 Prozent geworden sind, ließ Kion in der Mitteilung offen. Der Einstieg der Chinesen und die Zusammenarbeit bewährten sich aber schon, hieß es.

Quelle: F.A.Z.

 
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Veröffentlicht: 20.12.2012, 17:10 Uhr