21.04.2006 · Die Verkündung des Reinheitsgebotes für deutsches Bier jährt sich am 23. April. Die hessischen Bierhersteller warten an diesem „Tag des Bieres“ gleich mit mehreren Veranstaltungen auf.
Von Thorsten WinterAm 23. April jährt sich ein Ereignis, das eingefleischte Biertrinker im Hinterkopf haben sollten: die Verkündung des deutschen Reinheitsgebots für Gerstensaft aus dem Jahr 1516. Dieser Regel zufolge darf Bier nur aus Wasser, Hopfen und Gerste hergestellt werden.
Nach der historischen Vorgabe produzieren hessische Brauereien jährlich etwa vier Millionen Hektoliter Bier, wie der Brauerbund Hessen/Rheinland-Pfalz mitteilt. Die 63 Brauereien erwirtschaften einen Umsatz von etwa 325 Millionen Euro und beschäftigen 2000 Mitarbeiter. Zwar ist der Bierabsatz schon seit Jahren rückläufig - gleichwohl wird wie jedes Jahr am 23. April der „Tag des deutschen Bieres“ gefeiert. Und einige Brauereien laden dazu ein, bei Festveranstaltungen ihre Erzeugnisse zu probieren.
Festlichkeiten
So gibt die Licher Privatbrauerei am 22. und am 23. April im Hessenpark Einblicke in das historische Brauen. Glaabsbräu in Seligenstadt wartet gleich mit mehreren Veranstaltungen in verschiedenen Gaststätten auf; Näheres ist unter der Telefonnummer 06182/926-131 zu erfahren.
Schon am 21. April feiert die Privatbrauerei Felsenkeller in Beerfelden in der Herzog-Wilhelm-Stube des Kulinariums von 19.30 Uhr an Hopfen und Malz. Und für den 22. April lädt die Privatbrauerei Haaß in Schwalmstadt-Treysa zu einem Fest auf dem Betriebsgelände ein.