15.06.2010 · Seit Jahrzehnten ist die F.A.Z. für mich die Zeitung, mit der ich Informationen sachlich und objektiv erhalten kann. Am 1. Juni lese ich die Artikel über den israelischen Angriff auf die "friedliche Flotte" nach Gaza und verstehe ...
Seit Jahrzehnten ist die F.A.Z. für mich die Zeitung, mit der ich Informationen sachlich und objektiv erhalten kann. Am 1. Juni lese ich die Artikel über den israelischen Angriff auf die "friedliche Flotte" nach Gaza und verstehe sofort aus der Information von Hans-Christian Rößler: "Es sollte ein großes Fest werden. Eine Armada fahnengeschmückter Fischerboote sollte die Solidaritätsflotte am Montag draußen auf dem Meer in Empfang nehmen und in den Hafen von Gaza-Stadt geleiten . . .", dass die Strategie der Aktivisten ausgezeichnet war: In der 24-Meilen-Zone - dies wird auf Seite 6 im "Fakten-Kasten" beschrieben - darf Israel kontrollieren, auf dem offenen Meer aber nicht. Die F.A.Z. informiert hervorragend. Und zur Glosse von Günther Nonnenmacher "Ohne Maß" (F.A.Z. vom 1. Juni): Gestatten Sie mir die Frage: Wie soll die israelische Armee sicherstellen, dass die Schiffe nicht in Gaza anlanden und ausladen, wenn viele Fischerboote die Solidaritätsflotte begleiten? Ich habe darauf nur eine Antwort, die Aktion auf offenem Meer, wo die Fischerboote nicht hinfahren können, war die einzig übrig bleibende Möglichkeit, um Anlandungen von Gerät und Waffen zu blockieren. Wie hätte Israel sich ansonsten schützen können?
Dr. Josef Edelmann, Hirschberg