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Tagung zur Zukunft von Synagogen-Areal

05.06.2008 ·  Mit der Zukunft des Platzes der 1938 zerstörten Synagoge an der Friedberger Anlage befasst sich am Sonntag ein Symposion, zu dem die "Initiative 9. November" einlädt. Die Veranstaltung im Theaterhaus, Schützenstraße 12, dauert von 10 bis 17 Uhr.

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Mit der Zukunft des Platzes der 1938 zerstörten Synagoge an der Friedberger Anlage befasst sich am Sonntag ein Symposion, zu dem die "Initiative 9. November" einlädt. Die Veranstaltung im Theaterhaus, Schützenstraße 12, dauert von 10 bis 17 Uhr. An ihr nehmen unter anderen der Historiker und Publizist Hannes Heer, die Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, Cilly Kugelmann, und der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik teil. Sie werden um 11 Uhr in einer Podiumsdiskussion miteinander sprechen.

Die "Initiative 9. November" will die Geschichte des Ortes wachhalten, an dem einst die Synagoge stand. Sie war während des Novemberpogroms 1938 zerstört worden. Bis heute steht an ihrer Stelle ein Bunker, der 1942 errichtet wurde. Das Gebäude verliere bald seine Funktion als "ABC-Zivilschutzbunker", so die Initiative. Das sei auch der Anlass für die neue Debatte. Der Initiative ist es bereits gelungen, den Bunker zu nutzen, etwa mit der Dauerausstellung "Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel", die gemeinsam mit dem Jüdischen Museum realisiert wurde.

Die Synagoge gehörte der Israelitischen Religionsgesellschaft, einem Zusammenschluss orthodoxer Juden, der sich von der Jüdischen Gemeinde abgespalten hatte. Da die Gemeinde wuchs, wurde eine neue Synagoge nötig. 1905 wurde für sie an der Friedberger Anlage der Grundstein gelegt, feierlich eröffnet wurde sie dann am 29. August 1907. toe.

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