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Landebahn: Gericht erlaubt Vorarbeiten

20.06.2008 ·  hs./isk. Kelsterbach. Zu Beginn der Vorarbeiten für den Bau einer Landebahn heute im Kelsterbacher Wald wird der Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, nach eigenen Angaben "alles vermeiden, was unumkehrbare Fakten schaffen und zu Konflikten führen könnte".

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hs./isk. Kelsterbach. Zu Beginn der Vorarbeiten für den Bau einer Landebahn heute im Kelsterbacher Wald wird der Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, nach eigenen Angaben "alles vermeiden, was unumkehrbare Fakten schaffen und zu Konflikten führen könnte". Fraport-Sprecher Klaus Busch sagte auf Anfrage, es bleibe dabei, dass zunächst nur das Gelände vermessen und nach Rückständen von Munition gesucht werden solle. Ferner würden Bodenproben genommen.

Wie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) mitteilte, hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof gestern den Antrag abgewiesen, die Vorarbeiten bis auf weiteres zu untersagen, weil insbesondere das Umheben von Ameisenhügeln und von Eichenstubben als Brutplätze für Hirschkäfer nicht mehr rückgängig zu machen sei. Allerdings schränkte das Gericht laut BUND den Aktionsradius für die Vorarbeiten auf weniger als die Hälfte des Geländes ein. Fraport hat keinen Polizeischutz für die beauftragten Firmen beantragt; dafür bestehe kein Anlass. Auch die Polizei selbst geht nach den Worten von Sprecher Jürgen Linker davon aus, dass der Protest "in dieser frühen Phase friedlich bleibt". Dennoch werde man "zur Stelle sein", wenn sich abzeichnen sollte, dass die Stimmung der Demonstranten umschlage. Dafür gebe es bisher allerdings "nicht das geringste Anzeichen". Auf dem Gelände hat seit mehr als zwei Wochen eine Gruppe von "Waldbesetzern" Quartier bezogen.

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