09.02.2010 · Darmstadt (lhe). Die Einwohner hessischer Gemeinden können sich gegen Straßenaufnahmen des Internetunternehmens Google wehren. Darauf hat das Regierungspräsidium Darmstadt am Dienstag hingewiesen. Google habe allen Betroffenen eine ...
Darmstadt (lhe). Die Einwohner hessischer Gemeinden können sich gegen Straßenaufnahmen des Internetunternehmens Google wehren. Darauf hat das Regierungspräsidium Darmstadt am Dienstag hingewiesen. Google habe allen Betroffenen eine Widerspruchsmöglichkeit gegen die Veröffentlichung zugesagt, heißt es in der Mitteilung. Sobald in Südhessen der Schnee geschmolzen sei und die ersten Sonnenstrahlen gute Fotos möglich machten, werde Google seine Fahrten zu Filmaufnahmen in Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach und Hanau und ebenfalls in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Hochtaunus, Lahn-Dill, Main-Kinzig, Odenwald und Wetterau fortsetzen.
Das Regierungspräsidium habe Google aufgefordert, die Bevölkerung genauer als bislang darüber zu informieren, wann in welchen Orten mit dem Auftauchen der Aufnahmeteams zu rechnen sei. Die schwarzen Autos mit Google-Aufkleber und einem etwa 1,50 Meter hohen Mast auf dem Dach, an dem vier Kameras befestigt seien, fotografieren schon Straßenzüge in Frankfurt und anderen größeren hessischen Städten. Die Aufnahmen sollen als Zusatzfunktion des Landkarten- und Luftbilddienstes "Google Maps" im Internet zur Verfügung gestellt werden und eine "Online-Stadtrundfahrt" ermöglichen.
Widersprüche können nach Angaben des Regierungspräsidiums per E-Mail an Streetview-Deutschland GmbH, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg gestellt werden. Ein Mustertext für Widersprüche findet sich auf den Internetseiten www.datenschutzaufsicht.hessen.de oder www.rp-darmstadt.hessen.de.