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Leserbrief Retter Kirchhof

28.07.2011 ·  Einen Karren in den Sumpf schieben ist viel leichter, als ihn wieder herauszuziehen. Darum schieben unsere Politiker beharrlich immer weiter. Von derzeit 33000 unsere Wirtschaft hemmende Paragraphen sollen nur noch 146 übrig bleiben, damit unsere Steuerabrechnung auf einen Bierdeckel passt (F.A.Z.

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Einen Karren in den Sumpf schieben ist viel leichter, als ihn wieder herauszuziehen. Darum schieben unsere Politiker beharrlich immer weiter. Von derzeit 33000 unsere Wirtschaft hemmende Paragraphen sollen nur noch 146 übrig bleiben, damit unsere Steuerabrechnung auf einen Bierdeckel passt (F.A.Z. vom 29. Juni). Das wäre doch eine sinnvolle und kostensparende Entlastung für jeden Steuerzahler. Ein gleicher prozentualer Steuersatz für alle, das wäre doch die gerechteste Steuererhebung.

Ich kenne einen Staat, in dem es das gibt. Er hat es in wenigen Jahren zu einer blühenden Wirtschaft gebracht. Auch unser Land hat nach dem Krieg, in erstaunlich kurzer Zeit, aus Ruinen prachtvolle Städte gezaubert und mit unserer Wirtschaft, vom Währungsjahr 1948 an, einen Wohlstandsstaat entwickelt. Das war aber nur möglich, weil wir nur wenige, aber fleißige und verantwortliche Beamte und nur sehr wenige, aber eindeutige und klare Gesetze hatten. Die Regierung bestand nur aus einer verantwortlichen Partei und nicht aus Koalitionen, die sich gegenseitig hemmen und widersprechen. Die Überbürokratisierung, mit seinem undurchdringlichen Gesetzeswust, hat unser Land krank gemacht.

Was wir brauchen, ist eine neue demokratische Bürgerpartei der Mitte, mit einem Kanzler Paul Kirchhof und Fachministern, die sich in der freien Wirtschaft bewährt haben.

Robert Hubert, Hofheim

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