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Leserbrief Bitte mehr Offenheit in der Klimadiskussion

07.12.2009 ·  Zum Klimagipfel in Kopenhagen: Die Debatte über den Klimawandel ist zweifellos notwendig und sinnvoll. Und doch mutet die Art und Weise, in der hierüber - vor allem in Deutschland - diskutiert wird, mitunter totalitär an.

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Zum Klimagipfel in Kopenhagen: Die Debatte über den Klimawandel ist zweifellos notwendig und sinnvoll. Und doch mutet die Art und Weise, in der hierüber - vor allem in Deutschland - diskutiert wird, mitunter totalitär an. Bis heute ist der ursächliche Zusammenhang zwischen den durch Menschenhand gesetzten Ursachen und dem Wandel des Weltklimas nicht mit Sicherheit bewiesen. Gewiss - alarmierende Wahrscheinlichkeiten sprechen dafür; eine gesicherte Erkenntnis existiert gleichwohl nicht. Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich und im Übrigen auch unwissenschaftlich, wenn Mindermeinungen, die an der herrschenden Meinung Zweifel äußern, schlicht als ewig gestrig abgetan werden.

Wenn nun der Klimawandel nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen eine längere Pause einzulegen scheint, weil angeblich kühlende Effekte die Erwärmung durch Kohlendioxid-Emissionen zu überlagern scheinen, müsste doch auch die Frage erlaubt sein, ob es sich nicht vielleicht statt um eine Pause, um das Ende einer - außergewöhnlich - hohen Amplitude im seit Menschengedenken schwankenden Weltklima handelt. Aber vielleicht passt das mächtigen Lobbyisten nicht, die - wie viele in der großen Fraktion der Klimaschützer - das Ihre zur fehlenden Ausgewogenheit der Diskussion beitragen. Ein wenig mehr Offenheit würde dieser Diskussion nicht schaden.

Dr. Ulrich Mischke, Essen

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