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Kurze Meldungen

Surasa Mairer, Wiener Extremsportlerin, hat als erste Europäerin und zweite Frau überhaupt den mit 3100 Meilen (4988 Kilometern) längsten zertifizierten Ultra-Lauf der Welt bewältigt. Am Mittwochabend gegen 22 Uhr erreichte sie in ...

Surasa Mairer, Wiener Extremsportlerin, hat als erste Europäerin und zweite Frau überhaupt den mit 3100 Meilen (4988 Kilometern) längsten zertifizierten Ultra-Lauf der Welt bewältigt. Am Mittwochabend gegen 22 Uhr erreichte sie in New York nach 53 Tagen, 15 Stunden, 54 Minuten und 25 Sekunden das Ziel. Nur zehn Ultra-Läufer hatten sich 2011 an das Rennen um einen Häuserblock im New Yorker Stadtteil Queens herangewagt, das vom Sri Chinmoy Team organisiert wird. Im Schnitt lief die 52 Jahre alte Sekretärin (unser Foto) mehr als zwei Marathons am Tag - meist waren es fast 100 Kilometer. Nur an einem Tag, als die Temperaturen auf 44 Grad stiegen, wurde der Lauf unterbrochen. Zwischendurch hatte Mairer solche Schmerzen, dass sie drei Tage lang nur gehen konnte. Im Schnitt nahm die Österreicherin täglich rund 10 000 Kalorien zu sich, trotzdem verlor sie insgesamt drei Kilogramm an Gewicht. Zudem verschliss sie auf dem 883 Meter langen Rundkurs sieben Paar Laufschuhe. Vor Surasa Mairer gelang es nur einer Frau den 3100-Meilen-Lauf zu bewältigen: der heute 55 Jahre alten Amerikanerin Suprabha Beckjord aus Washington. (pps.)

Ozzy Osbourne, einst Sänger der legendären britischen Band Black Sabbath, hat sich beim "Wacken Open Air 2011" in Schleswig-Holstein eher als Einpeitscher denn als "Godfather of Metal" gegeben. Der 62 Jahre alte Künstler (unser Bild), den die Spuren seines exzessiven Lebens noch älter wirken lassen, schrie mit weit aufgerissenen Augen immer wieder zum Publikum hinab "I can't hear you". Schon nach den ersten Songs wie "War Pigs", "Suicide Solution", "Mr. Crowley" oder "Road To Nowhere" traktierte Osbourne seine Fans mit einer Schaum-Kanone. Später "beglückte" er sie noch mit mehreren Eimern Wasser, die er über ihren Köpfen ausschüttete. Er selbst bediente sich immer wieder aus seiner "Hausapotheke": Mehrere Flaschen und Gläser standen aufgereiht für ihn parat. Sein Auftritt beim "W:O:A" blieb aber hinter den Erwartungen vieler Fans zurück. Der Altrocker legte sogar eine Pause während des 90 Minuten langen Auftritts ein. Am Ende verabschiedete er sich mit dem unvergesslichen "Paranoid". Noch bis Sonntag dauert das dreitägige Spektakel in dem kleinen Dorf, zu dem insgesamt mehr als 120 Bands und Künstler sowie 75 000 Besucher aus dem In- und Ausland erwartet werden. (dpa)

Quelle: F.A.Z.

 
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Veröffentlicht: 05.08.2011, 16:15 Uhr