25.01.2008 · jcw. FRANKFURT, 25. Januar. Der Handyhersteller Nokia hat einen Bericht der "Rheinischen Post" dementiert, dass ein Programm aufgelegt werde, mit dem Mitarbeiter aus dem von der Schließung bedrohten Werk in Bochum nach Rumänien übersiedelt werden sollen.
jcw. FRANKFURT, 25. Januar. Der Handyhersteller Nokia hat einen Bericht der "Rheinischen Post" dementiert, dass ein Programm aufgelegt werde, mit dem Mitarbeiter aus dem von der Schließung bedrohten Werk in Bochum nach Rumänien übersiedelt werden sollen. "Es gibt kein solches Programm, und es wird auch keines geben", sagte Nokia-Sprecherin Arja Suominen dieser Zeitung. Es sei für Nokia völlig eindeutig, dass dies keine Alternative für die 2300 Mitarbeiter in Bochum sei, die jetzt von der Arbeitslosigkeit bedroht seien. Es stünde den Mitarbeitern aber natürlich frei, sich intern um eine Stelle in Rumänien zu bemühen. Man rechne aber nicht damit, dass dies geschehe. Aus dem Umfeld des Unternehmens ist auch zu hören, Nokia sei nicht so zynisch oder dumm, zu glauben, dass ein solches Angebot zu einer sachlichen Diskussion über die Lösungen beitragen könne, die jetzt für die Mitarbeiter in Bochum gefunden werden müssten. Am Dienstag hatte Olli-Pekka Kallasvuo, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, in einem Interview mit dieser Zeitung angekündigt, dass er sich in der kommenden Woche mit der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) treffen werde, um zu sehen, welche Möglichkeiten es für eine Unterstützung der Region gibt (F.A.Z. vom 23. Januar).