02.04.2008 · Von Hape Kerkeling und seinem Bestseller, der auf Englisch "I'm Off for a Bit, Then" (Ich bin dann mal weg) heißen soll, was nicht eben als der übersetzerischen Weisheit letzter, knackigster Schluss durchgehen darf, hat nun auch die "New York Times" Notiz genommen.
Von Hape Kerkeling und seinem Bestseller, der auf Englisch „I'm Off for a Bit, Then“ (Ich bin dann mal weg) heißen soll, was nicht eben als der übersetzerischen Weisheit letzter, knackigster Schluss durchgehen darf, hat nun auch die „New York Times“ Notiz genommen. Mark Landler, der Korrespondent des Blattes in Deutschland, erzählt den Lesern daheim in New York und anderswo, Kerkeling habe vierzehnmal so viel Exemplare wie Grass mit „Peeling the Onion“ (Beim Häuten der Zwiebel) verkauft, in „diesem Land der leeren Kirchen und des schleichenden Säkularismus“. Wie das? Der „knuddelige Kerl mit der allgegenwärtigen Zigarette, der Jerry Lewis etwas ähnlich sieht“, habe ein Buch geschrieben, das sich zum Großteil wie ein Reisebericht lese, verfasst mit einem sanften, schiefen Humor, der an Bill Bryson erinnere. Bryson, wer's gerade nicht weiß, ist ein meist in Großbritannien lebender amerikanischer Bestsellerautor, der sanft- und schiefhumorige Bücher unter anderem übers Reisen veröffentlicht. Kerkeling erzählt dem Mann von der „Times“, er sei eines Tages von seinem Sofa aufgestanden, nachdem er mit einem „Diet Pepsi“ und einer Tüte Chips fertig war, und sei einfach losgegangen. Ab nächstes Jahr soll „I'm Off for a Bit, Then“, vom Verlag Free Press herausgegeben, auch Amerika erobern.