31.01.2006 · fib. TOKIO, 31. Januar. Die Fuji Photo Film Co. forciert den Konzernumbau. Das japanische Foto-, Kamera- und Hochtechnologieunternehmen wird in den kommenden Monaten bis zu 5000 Arbeitsplätze streichen und wichtige Produktionsstätten von Japan nach China verlagern.
fib. TOKIO, 31. Januar. Die Fuji Photo Film Co. forciert den Konzernumbau. Das japanische Foto-, Kamera- und Hochtechnologieunternehmen wird in den kommenden Monaten bis zu 5000 Arbeitsplätze streichen und wichtige Produktionsstätten von Japan nach China verlagern. Ziel sei es, im weltweiten Preiswettbewerb weiter mithalten zu können, erklärte das Management. Für dieses Geschäftsjahr rechnet der Vorstand bei Erlösen von 2,6 Billionen Yen (19,2 Milliarden Euro) mit einem Überschuß von 20 Milliarden Yen (150 Millionen Euro). Bislang war bei einem Umsatz von 2,7 Billionen Yen ein Reingewinn von 85 Milliarden Yen (630 Millionen Euro) anvisiert. In den gerade abgeschlossenen ersten drei Quartalen erlöste Fuji weltweit knapp 2 Billionen Yen (15 Milliarden Euro). Dabei verbuchte das Unternehmen einen Überschuß von 60 Milliarden Yen (444 Millionen Euro). In den kommenden Wochen werden Einmalkosten in Höhe von 80 Milliarden Yen anfallen. Grund ist der konzernweite Umbau. Das weltweite Fotogeschäft ist derzeit von einem harten Wettbewerb geprägt. Der Konkurrent Konica-Minolta warf bereits das Handtuch.