03.09.2009 · Kartellamt entscheidet später
Das Bundeskartellamt hat seine Entscheidung über die Beschwerde des Architekten Hans Kollhoff gegen die Auftragsvergabe beim Neubau des Berliner Schlosses auf den 14. September verschoben. Weitere Unterlagen, die nach der mündlichen Verhandlung in der vergangenen Woche eingereicht worden seien, machten interne Abstimmungen der Vergabekammer erforderlich, hieß es. Ursprünglich war der Spruch des Kartellamts für den heutigen Freitag erwartet worden. In dem Verfahren geht es darum, ob das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) bei der Vergabe des Bauauftrags an den italienischen Architekten Franco Stella, dessen Entwurf den Architektenwettbewerb für das Schloss gewonnen hatte, gegen deutsches und europäisches Recht verstoßen hat. Stella hat die großen Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner und Hilmer & Sattler und Albrecht zu dem Projekt hinzugezogen. Dies sei aber ohne Intervention des Auftraggebers geschehen, hat der Italiener inzwischen erklärt. kil