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PEKING Googles Eingeständnis

12.01.2010 ·  Google hat sich bei den chinesischen Autoren, deren Bücher es ohne Erlaubnis in seine Online-Bibliothek aufgenommen hat, dafür entschuldigt, dass die bisherige "Kommunikation mit ihnen nicht gut genug" gewesen sei.

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Google hat sich bei den chinesischen Autoren, deren Bücher es ohne Erlaubnis in seine Online-Bibliothek aufgenommen hat, dafür entschuldigt, dass die bisherige "Kommunikation mit ihnen nicht gut genug" gewesen sei. Die regierungsabhängige "Chinesische Gesellschaft für geschriebene Werke" hatte vergangenes Jahr Kompensationszahlungen für die "Urheberrechtsverletzung" und eine Entschuldigung des Unternehmens gefordert. In seinem Brief an den chinesischen Schriftstellerverband vermied Erik Hartmann, der Asien-Pazifik-Direktor von Google Books, es jedoch, einen Fehler in der Sache einzugestehen. Die Unzufriedenheit der Schriftsteller sei den "verschiedenen Rechtssystemen und Vorstellungen geschuldet, die es in China und Amerika in Bezug auf den Schutz des Copyrights gibt". Wenn kein Einverständnis der Autoren vorlag, habe Google bei den rund zwanzigtausend gescannten chinesischen Büchern nur wenige Auszüge für seine Zwecke benutzt. Das Unternehmen will bis März einen Vergleichsvorschlag vorlegen und bis Juni eine formelle Einigung erreichen; außerdem wiederholte es sein Angebot, eine vollständige Liste der gescannten Bücher zu veröffentlichen. Der Schriftstellerverband will laut Auskunft einer Sprecherin im Staatsfernsehen den Brief zusammen mit den Autoren prüfen, bevor er darüber entscheidet, ob er die Entschuldigung akzeptiere. Im Dezember hatte die Schanghaier Schriftstellerin Mian Mian ("Panda Sex") Google auf 61 000 Yuan Schadenersatz verklagt; das Pekinger Gericht forderte die Parteien zum Vergleich auf. Si.

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