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Leserbrief Doris Heinze alias Marie Funder

11.09.2009 ·  Zum Beitrag "Die phantastischen Vier - Auf der Spur der Pseudonyme" (F.A.Z.-Medien vom 4. September): Sie bemühen zur Aufklärung der von der NDR-Fernsehspiel-Chefin Doris Heinze benutzten Pseudonyme auch einen Namensforscher, der ...

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Zum Beitrag "Die phantastischen Vier - Auf der Spur der Pseudonyme" (F.A.Z.-Medien vom 4. September): Sie bemühen zur Aufklärung der von der NDR-Fernsehspiel-Chefin Doris Heinze benutzten Pseudonyme auch einen Namensforscher, der in dem benutzten Phantasienamen Marie Funder einen "echten Hammer" vermutet. Das deswegen, weil im Mittelniederdeutschen "Betrügereien und Schelmereien" dahinter durchscheinen. Nun darf bezweifelt werden, ob die Kenntnis des Mittelniederdeutschen heute noch so verbreitet ist, dass damit sprachschöpferisch-spielerisch umgegangen wird. Jedenfalls könnte ein "Hammer" auch darin zu sehen sein, dass der Volksmund mit "Marie" auch Geld meint (laut Duden: "Geld" in "Die sinn- und sachverwandten Wörter"). Und bei "Funder" liegt heutzutage eher die angelsächsische Bedeutung von fundieren, bezahlen, stiften nahe. Da kommt einem doch sofort die "Goldmarie" in den Sinn. Und leicht verdiente "Mariengroschengulden" liegen dann auch nicht fern. Wenn man dann doch mal auffällt, dann ist eben "Pechmarie" angesagt.

Dr. Klaus Neuhoff, Witten

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