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Doppelt in Schanghai

19.03.2010 ·  Deutsch-chinesisches Haus auf Expo

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Deutschland ist das einzige Land, das auf der Weltausstellung Expo in Schanghai mit gleich anderthalb Pavillons vertreten sein wird. Neben der nationalen Selbstdarstellung im Deutschen Pavillon und der Präsentation der Städte Bremen, Freiburg, Hamburg und Düsseldorf soll ein vom Auswärtigen Amt getragenes "Haus Deutschland und China - gemeinsam in Bewegung" Deutschlands Vorstellung von grenzüberschreitender Kooperation versinnbildlichen. Das von dem Münchner Installationskünstler Markus Heinsdorff entworfene Haus aus Bambus ist die letzte Station einer Veranstaltungsreihe, die seit Herbst 2007 in fünf chinesischen Städten deutsche Kultur, Stadtplanung, Technologie, Bildung und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern präsentierte. Unter der Projektleitung des Goethe-Instituts sind der Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Marketingagentur "Deutschland - Land der Ideen" federführend; offizielle Partner sind mehrere deutsche Großunternehmen. Im Auswärtigen Amt gilt diese bisher umfangreichste Veranstaltungsreihe Deutschlands im Ausland als ein Modell für die künftige nationale Selbstdarstellung; demnächst soll sie auch in Indien erprobt werden. Die Besucher des Bambushauses auf der Expo sollen durch eine von der RWTH Aachen entworfene Software mit den Schatten ihrer Körperbewegungen ganze Stadtviertel entwerfen können. Das Haus wurde zusammen mit chinesischen Institutionen entwickelt; laut Michael Kahn-Ackermann, dem Leiter des Goethe-Instituts in China, steht es für die Botschaft, dass künftig nur gemeinsame, den nationalen Rahmen überschreitende Aktionen erfolgversprechend sind. Si.

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