08.09.2008 · Sein Name ist noch nicht bekannt, doch ein Investor für das in der Schweizer Bundeshauptstadt geplante "Haus der Religionen" ist nun gefunden. Damit sei der Bau gesichert, erklären die Initiatoren. Die Kosten belaufen sich auf dreißig Millionen Euro, in einem Jahr sollen die Arbeiten beginnen.
Sein Name ist noch nicht bekannt, doch ein Investor für das in der Schweizer Bundeshauptstadt geplante "Haus der Religionen" ist nun gefunden. Damit sei der Bau gesichert, erklären die Initiatoren. Die Kosten belaufen sich auf dreißig Millionen Euro, in einem Jahr sollen die Arbeiten beginnen. Das "Haus der Religionen" wird in Bern als Teil einer Überbauung mit Hotel, Büros und Wohnungen entstehen. Christen, Buddhisten, Muslime, Hindus, Juden und Bahai können einziehen. Auch ein Raum der Begegnung ist geplant. Gegen das Projekt gab es politische Widerstände. Rechtsextreme Kreise haben in der Schweiz auch die Initiative lanciert, mit der der Bau von Minaretten verboten werden soll. In kürzester Zeit kamen genügend Unterschriften zusammen. Die Regierung lehnt dieses Verbot, das dem Land weltweit negative Schlagzeilen einbrachte, ab. Sie will die Abstimmung darüber aber nicht verschleppen, sondern schon 2009 durchführen. Vor dem Hintergrund muss man hoffen, dass es sich bei den enigmatischen Geldgebern für das "Haus der Religionen" nicht um Ölscheichs handelt. J.A.