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China warnt Spekulanten

02.11.2004 ·  Börsen Notizen

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PEKING, 2. November (Bloomberg). Die chinesische Devisenaufsichtsbehörde State Administration of Foreign Exchange (SAFE) wird schärfer gegen "spekulative Kapitalzuflüsse" vorgehen, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Damit will China spekulative Investoren abschrecken, die nach der Zinserhöhung in der letzten Woche mit einer Kursanpassung beim Yuan rechnen. Illegale Devisentransaktionen einiger Banken und Unternehmen bremsten die Anstrengungen des Staates, das Wirtschaftswachstum zu dämpfen, erklärte die Devisenaufsichtsbehörde auf ihrer Website. Nach der Zinsanhebung in der vergangenen Woche, der ersten seit neun Jahren, rechnen einige Analysten damit, daß China die Koppelung des Yuan an den amerikanischen Dollar lockern oder anpassen wird. "Steigende Zinsen locken mehr spekulatives Kapital an, und deswegen bekräftigt die SAFE, daß sie Spekulationen stoppen will", erläuterte ein Fachmann. Chinas größte Befürchtung sei, daß schnell ins Land hinein- und wieder herausfließendes Kapital die Finanzmärkte in Turbulenzen stürzt.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2004, Nr. 257 / Seite 21
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