18.12.2007 · Berufstätige Eltern nehmen sich nach Worten von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) oft mehr Zeit für ihre Kinder als Arbeitslose. Bei einem Besuch in den von der Fraport AG betriebenen Kindertagesstätten "Fluggi-Land" ...
Berufstätige Eltern nehmen sich nach Worten von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) oft mehr Zeit für ihre Kinder als Arbeitslose. Bei einem Besuch in den von der Fraport AG betriebenen Kindertagesstätten "Fluggi-Land" und "Kinder-Arche" in Sindlingen zitierte von der Leyen eine Umfrage des ZDF unter Neun- bis Dreizehnjährigen. Danach hätten 38 Prozent der Kinder, deren Eltern beide erwerbslos waren, angegeben, dass ihre Eltern nicht genügend Zeit für sie hätten. Dies mache deutlich, so die Ministerin, dass von "berufstätigen Rabenmüttern" keine Rede sein könne. Bei ihrem Besuch lobte von der Leyen die Arbeit der Erzieherinnen und das Konzept des "Fluggi-Landes". Dort können Mitarbeiter der Fraport AG und ihrer Partnerunternehmen ihre Kinder betreuen lassen, wenn dies kurzfristig nötig wird - etwa weil Tagesmutter oder Großeltern ausfallen, Kindergarten oder Schule in den Ferien geschlossen sind. "Wenn ein Arbeitgeber seine Belegschaft zu schätzen weiß, unterstützt er seine Mitarbeiter auch in Krisenzeiten", so die Ministerin. tans.