Home
http://www.faz.net/-1w7-74icx
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Dringend gesucht 120.000 Fachkräfte fehlen in den MINT-Berufen

Zwar steigt die Zahl der Studienanfänger, doch Absolventen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind immer noch rar. Das berichtet das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft.

© dpa Vergrößern Vor allem im Maschinen- und Fahrzeugbau fehlen Fachkräfte.

Die deutschen Unternehmen suchen weiter Fachkräfte auf den Gebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Lücke in den sogenannten MINT-Berufen beziffert die Wirtschaft derzeit auf rund 120.000 Personen.

Trotz der gestiegenen Zahl von Studienanfängern bleibe die Lage angespannt. Die Zahl der MINT-Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung werde langfristig jährlich um rund 100.000 zu niedrig sein. Dies stellt der MINT-Herbstreport des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fest.

Vor allem Engpässe in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik

Auf dem Arbeitsmarkt gebe es aber große Unterschiede: In 17 von 24 MINT-Berufen seien mehr offene Stellen als Arbeitslose verzeichnet worden. Besonders groß seien die Engpässe in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Keine Engpässe beständen hingegen bei Chemikern oder Biologen, sagte IW-Direktor Michael Hüther.

Um die wachsende Lücke zu schließen, müsse die gewerblich-technische Ausbildung gestärkt werden.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben