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40 Millionen für Sanierung Hochschule Darmstadt

01.06.2008 ·  bekommt Landesmittel

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höv. DARMSTADT. Das Hochhaus der Hochschule Darmstadt im Westen der Stadt wird für 40 Millionen Euro grundlegend saniert. Darauf haben sich Wissenschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) und Hochschulpräsidentin Maria Overbeck-Larisch geeinigt. Lautenschläger stattete der Hochschule am Donnerstag ihren ersten offiziellen Besuch als Wissenschaftsministerin ab. Der Turm an der Schöfferstraße stammt aus den sechziger Jahren und ist 16 Stockwerke hoch. Seine Sanierung werde rund vier Jahre dauern, die Arbeiten sollten noch Ende dieses Jahres begonnen werden. In dem Hochhaus sind die Fachbereiche Mathematik und Naturwissenschaften untergebracht, dort befinden sich auch Hörsäle und Räume des Allgemeinen Studentenausschusses.

Die Erneuerung des Hochhauses wird aus Mitteln des Landesprogramms "Heureka" bezahlt, wie Lautenschläger ausführte. Aus diesem Programm stünden in den nächsten zwölf Jahren drei Milliarden Euro für den Ausbau aller hessischen Hochschulen und Universitäten zur Verfügung. Die Arbeiten in Darmstadt genießen nach den Worten der Ministerin Priorität im Heureka-Programm. Die Hochschule Darmstadt habe früher als andere begonnen, Pläne für ein solches Vorhaben zu entwickeln. Overbeck-Larisch sagte, schon vor vier Jahren habe an der Hochschule die Diskussion über das Vorhaben begonnen. Ehrenamtlich hätten Professoren des Fachs Architektur zusammen mit Studenten und Mitarbeitern Pläne entwickelt.

Das Hochhaus soll zum Mittelpunkt des Campus werden, der sich um das Gebäude herum entwickeln soll, sagte die Hochschulpräsidentin. Auch andere Gebäude sollten saniert oder um einen Anbau erweitert werden. Es fehlte zum Beispiel Platz für ein Lernzentrum. Bisher gebe es nur wenige Arbeitsplätze für Studenten im Hochhaus. In dem neuen Lernzentrum sollten die Tische mit Anschlüssen für die tragbaren Computer der Studenten ausgestattet sein, ihnen solle auch ein Drucker zur Verfügung stehen. Gebraucht würden auch abgetrennte Räume für Gruppenarbeit und Diskussionen. Die Idee des Campus bedeute, einen Lebensraum für die Studenten zu schaffen, wo sie sich auch in ihrer Freizeit treffen könnten.

Für die Erweiterung des Campus würde man gern das benachbarte Grundstück der ehemaligen Druckerei Roether kaufen, sagte Overbeck-Larisch. Für das 5500 Quadratmeter große Roether-Gelände gegenüber dem Gebäude der Zeitung "Darmstädter Echo" gebe es aber noch andere Interessenten, das Areal sei in privatem Besitz.

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