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Als öffentlichkeitsscheu und unzugänglich gilt dieser Autor. Dazu gibt er sich oft als postmoderner Maskenspieler, unentwegter Bauchredner oder Fiktionsjongleur, der sich allen moralischen Imperativen an sein Schreiben mit irritierender Beharrlichkeit entzieht. Und obendrein war er jahrzehntelang Professor ...
Loimeier, Manfred: J.M. Coetzee
FAZ.NET Feuilleton21. November 2008, 12:00
Wie kann man in Zeiten des postmodernen Zweifels noch Gesellschaftskritik üben, ohne sofort in den Verdacht naiver Ideologienostalgie zu geraten? Das ist die Grundfrage, auf die das neue Buch des Nobelpreisträgers John M. Coetzee eine Antwort zu geben versucht. Denn die Hauptfigur im "Tagebuch eines ...
Coetzee, John M.: Tagebuch eines schlimmen Jahres
FAZ.NET Feuilleton16. Juli 2008, 12:00
Doppelbegabungen auf diesem Terrain sind seltene Fälle. Dem gewieften Analytiker mangelt es oft am notwendigen Phantasie- und Schwadronierkoeffizienten, wenn er sich auf das literarische Territorium begibt. Dem erfinderischen Schriftsteller dagegen geht nicht selten die wahre Lust an der spitzfindigen Theorie auf dem Feld der literarischen Exegese ab.
Coetzee, J.M.: Was ist ein Klassiker?
FAZ.NET Feuilleton06. Juni 2007, 12:00
Im 13. Kapitel - so viel Zahlenmagie muß sein - schrillt plötzlich die Haustürklingel, und über die Gegensprechanlage kündigt sich eine ungebetene Besucherin an. Ihr Kommen verstört nicht nur den Hausherrn zutiefst, dem es fortan nicht mehr gelingt, sich von der Heimsuchung zu lösen. Auch als Leser wünschen wir uns bald, daß die seltsame Dame lieber nicht erschienen wäre.
Coetzee, J.M.: Zeitlupe
FAZ.NET Feuilleton02. Januar 2006, 12:00
Romanautoren sind Illusionisten und bleiben, erst recht, wenn sie erfolgreich wirken, unsichtbar. Als 1719 der erste Best- und Longseller des bürgerlichen Zeitalters erschien, blieb sein Autor denn auch ganz in Deckung. "Die Abenteuer des Robinson Crusoe" geben auf der Titelseite an: "geschrieben von ...
Coetzee, J. M.: Elizabeth Costello
FAZ.NET Feuilleton11. September 2004, 12:00
"Wir begeben uns in Gefahr durch das, was wir schreiben. Denn wenn das, was wir schreiben, uns zu besseren Menschen machen kann, dann kann es uns umgekehrt gewiß auch zu schlechteren machen." Schriftsteller sind keine gefestigteren Menschen als ihre Leser. Und auch Schriftsteller suchen nach Bestätigung.
Coetzee, J.M.: Elizabeth Costello
FAZ.NET Feuilleton28. Oktober 2003, 12:00
Wie wird man Schriftsteller? Wie muß man leben, wen darf man lieben, als was soll man arbeiten, bis künftiger Ruhm die Rechnungen bezahlt? J.M. Coetzees romanhafte Autobiographie Die jungen Jahre.
Coetzee, J. M.: Die jungen Jahre
FAZ.NET Feuilleton08. Oktober 2002, 12:00
Rhetorik gilt entweder als der Versuch, sich aus Verlegenheiten zu helfen, die aus einem Mangel an Wahrheit entstehen. Rhetorisch spricht, wer verbergen muß, es nicht genau zu wissen. Oder Rhetorik ergibt sich aus dem Bedürfnis, die Wahrheit angemessen, also eindrucksvoll wiederzugeben. Vor dreißig ...
Coetzee, John M.: Die Geisteswissenschaften in Afrika
FAZ.NET Feuilleton10. Dezember 2001, 12:00
Vom Untergang der Arche Noah: Der südafrikanische Schriftsteller J. M. Coetzee hat eine bewegende Fabel über das elfte Gebot geschrieben.
Coetzee, J. M.: Das Leben der Tiere
FAZ.NET Feuilleton12. Dezember 2000, 12:00
Gewalt in Südafrika: John Marie Coetzees düsterer Roman ist eine Beschreibung der Natur des Menschen und ihres individuellen Scheiterns. Schande ist kein tröstliches, sondern ein zutiefst beunruhigendes Buch.
Coetzee, J. M.: Schande
FAZ.NET Feuilleton21. März 2000, 12:00
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