Zwischen reichen und armen Ländern klafft eine schier unüberbrückbare Einkommenslücke. Wer in Deutschland, Amerika oder Singapur wohnt, lebt in Wohlstand; in Afrika sind die Menschen arm. Dabei ist es gerade einmal 200 Jahre her, dass die Europäer anfingen, reich zu werden. Wie kam es dazu? Von Rainer Hank
Natürliche Ressourcen sind ein Segen - sollte man meinen. Doch der Reichtum durch Bodenschätze verdirbt die politischen Sitten. Den Schaden hat das Volk. Von Karen Horn
Wirtschaften heißt wählen: Es geht darum, aus knappen Ressourcen das Beste zu machen. Und was genau das Beste ist, entscheiden die Verbraucher selbst. Über den Preis. Von Hans D. Barbier
Ohne Preis kein Fleiß. Das ist das Gesetz der Welt. Denn niemand motiviert sich von allein zu höherer Leistung. Ohne materielle Anreize funktioniert die Wirtschaft jedenfalls nicht. Von Ulrich van Suntum
Seit zwei Jahren bittet die Sonntagszeitung Woche für Woche einen Autoren, uns die Welt zu erklären. Nun können wir Jubiläum feiern: In der einhundertsten Folge stellen wir Karen Horn die alte Frage nach den Grenzen des Wachstums einmal andersrum.
Solange wir Durst haben, schmeckt uns das Bier. Aber nach ein paar Gläsern werden andere Wünsche wichtiger. Der deutsche Ökonom Hermann Heinrich Gossen hat sich vor über hundert Jahren ein paar Gedanken dazu gemacht. Von Ulrich van Suntum
Ob im Theater oder bei der Bahn: Überall zahlen Rentner weniger. Dabei sind sie gar nicht so bedürftig. Doch die Idee der Seniorenrabatte stammt aus einer anderen Zeit. Von Carsten Germis
Mit vielen Geschenken macht die Entwicklungspolitik arme Länder zu Bittstellern. So kommt die arme Welt nie auf die Beine. Eine Chance haben die Länder nur, wenn sie einen stabilen rechtsstaaltichen Rahmen bekommen und in den Weltmarkt integriert werden. Von Heike Göbel
Es hat viel für sich, Mitarbeiter dauerhaft in einem Unternehmen zu beschäftigen. Denn andernfalls müsste man jeden Morgen neue Leute suchen. Das ist teuer und unbequem. Von Thomas Straubhaar
Wer sein Geld verschwendet, bekommt keinen Kredit. Der Sparsame ist ein guter Unternehmer. Er sucht stets nach dem billigsten Weg, seine Ziele zu erreichen. Geiz macht erfinderisch. Davon profitieren alle. Von Hans D. Barbier
Die Weltbevölkerung wächst. Viel haben Angst, dass dadurch das Wirtschaftswachstum aufgefressen wird. Doch keine Bange: Den Menschen ist noch immer etwas Fortschrittliches eingefallen. Von Thomas Straubhaar
Eigentlich sollen Volksvertreter die Interessen des Volkes zum Ziel haben. Doch das ist nur ein Idealbild. Wiederwahl heißt statt dessen das Ziel aller Politiker. Dafür ist ihnen jeglicher Populismus recht. Selbst wenn er Schaden anrichtet. Von Karen Horn
Höhere Kosten rechtfertigen steigende Preise. So hätten es die Firmen gerne. Doch in Wirklichkeit können sie nur verlangen, was die Kunden bereit sind zu zahlen. Von Thomas Straubhaar
Kleine Läden hat es immer gegeben. Daran wird sich nichts ändern: Sie sind immer in der Nähe, haben oft lang geöffnet, und der Einkauf geht schnell. Von Patrick Bernau