Entlassungen, Umweltfrevel oder Enteignung: In China begehren immer mehr Bürgerinitiativen auf. Der Kommunistischen Partei erwächst zunehmend Konkurrenz aus der Zivilgesellschaft. Doch vieles bleibt Fassade. Von Petra Kolonko, Peking
Von diesem Dienstag an spricht Peking wieder mit Gesandten des Dalai Lamas. Die Treffen sind vor allem eine Veranstaltung für das westliche Publikum. Denn solange Parteichef Hu Jintao an der Macht ist, wird sich die Tibet-Politik kaum ändern. Von Petra Kolonko, Peking
Chinesen glauben, dass Lebende und Tote eng verbunden sind. Sie fühlen sich verpflichtet, den Verstorbenen das Leben im Jenseits zu erleichtern. Der amerikanische Historiker Donald Sutton über alte und neue Trauerrituale in China.
Bildergalerie Wie die vom Erdbeben betroffenen Chinesen ihr Leben inmitten der Katastrophe führen, hat der AP-Fotograf Oded Balilty dokumentiert. Die Arbeiten des Pulitzer-Preisträgers zeichnen ein verstörendes Bild vom Alltag im Ausnahmezustand.
Auf den Straßen fahren VW und Mercedes, in den Städten breitet sich McDonald's aus, und die Chinesen tragen Boss und Levi's. Sie haben sich stets das Beste aus allen Kulturen ausgesucht. Und sind sich darin treu geblieben. Von Mark Siemons, Peking
Wegen Pekings Vorgehen in Tibet verlangen Kritiker einen Boykott chinesischer Produkte. Das inspirierte unseren Autor Winand von Petersdorff zu einem Experiment: Ein Alltag ohne China-Produkte - funktioniert das überhaupt? Protokoll eines Selbstversuchs.
Das chinesische Hanwang ist so groß wie Frankfurt und vollständig zerstört. Von einer Stadt im Extremzustand berichtet F.A.Z.-Fotografin Julia Zimmermann. Auf ihrer Reise ins Erdbebengebiet begleitete sie verzweifelte Überlebende und Helfer.
Wie fragil die Lage in Tibet immer noch ist, zeigte die massive Präsenz nervöser Sicherheitskräfte beim Fackellauf. China hat einen Konfliktherd im eigenen Land geschaffen. Und es hat die Stirn, das Ausland dafür verantwortlich zu machen, dass es bei der Lösung bisher versagt hat. Von Peter Sturm
Chinas neues Werben um das Wohlwollen der Nachbarn reicht über das Olympiajahr hinaus und ordnet sich in die Schaffung einer harmonischen Welt ein. Und ganz nebenbei soll Pekings Einfluss wachsen - dank weicher Macht. Von Petra Kolonko, Peking
Die SPD ist nicht mehr bereit, einem Antrag der FDP zuzustimmen, der die Lage in Tibet kritisch unter die Lupe nimmt und Forderungen an Peking formuliert. Sozialdemokraten haben sich schon mit der Opposition im Ostblock schwergetan. Warum sollte es in China anders sein? Von Peter Sturm
Im Menschenrechtsausschuss des Bundestags wird wieder über den Umgang mit China gestritten. Die SPD lehnt es nun ab, einen gemeinsamen Antrag einzubringen, der die Regierung zu mehr Einsatz für Tibet auffordert. Die Wende ereignete sich nach Steinmeiers Rückkehr aus Peking. Von Wulf Schmiese
Treibt Chinas Hunger nach Rohstoffen Europa in die Armut? Können Diktatoren ruhiger schlafen, weil Peking sie schützt? Ist das Weltklima noch zu retten, wenn China weiter ungehemmt wächst? Oder nehmen sich die Chinesen nur Rechte heraus, die der Westen schon lange beansprucht? Diskutieren Sie direkt mit F.A.Z.-Korrespondenten sowie mit weiteren Lesern und Experten!
Alles, was vier Beine hat und kein Tisch ist, wird gegessen, heißt es. Auf seinem Streifzug durch die chinesische Kulinarik hat Markus Frenzel erfahren, dass die exotischsten Essgewohnheiten der Chinesen selbst manche Landsleute mit Ekel erfüllen.
Zum Abschluss seiner Reise besucht Außenminister Steinmeier das Erdbebengebiet. Respekt und Sympathie habe sich China durch den offenen Umgang mit der Katastrophe erworben, sagt er - und klingt erleichtert. Von Wulf Schmiese, Chongqing/Dujiangyan
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