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Verlagsspezial

: „Dann muss der Profi ran“

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Ulrich Wickert Bild: Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme

Der Journalist Ulrich Wickert, das Gesicht der aktuell größten Kampagne für Wärmedämmung, über die Gründe seines Engagements und eine optimale Vorgehensweise.

          Sie sind das Gesicht der aktuell größten Kampagne für Wärmedämmung mit Fernsehspots auf ARD und ZDF, Beiträgen in Printmedien sowie auf Online-Plattformen. Ab März 2017 gibt es einen neuen TV-Spot. Warum?
          Als ich gefragt worden bin, ob ich mir etwas unter Dämmung vorstellen kann, dachte ich: „Absolut. Die technischen Details, die verstehe ich vielleicht nicht, aber ich verstehe eines: Dämmen hat auch etwas mit den Werten der Gesellschaft zu tun.“ Wenn wir weniger Energie verbrauchen, müssen wir folglich auch weniger Energie produzieren. Das ist gut für die Umwelt. Und da komme ich zu dem Thema, das mich immer wieder beschäftigt hat, nämlich Verantwortung. Wir haben eine Verantwortung für den Zustand der Natur, und ich bin nicht nur für das verantwortlich, was ich jetzt tue, sondern auch für das, was ich den nächsten Generationen übergeben werde. Deswegen habe ich gesagt: „Ja, hier kann etwas getan werden – und warum sich nicht dafür engagieren?“

          Wer ist der richtige Ansprechpartner, wenn ich meine Fassade dämmen möchte?
          Einen ersten Überblick kann man sich wie bei vielen anderen Dingen auch selbst verschaffen, indem man Freunde und Bekannte fragt oder sich im Internet informiert. Wenn es dann aber zur Sache geht, braucht man Experten. Als Erstes einen Energieberater, der einem sagt, was überhaupt sinnvoll ist beim betreffenden Haus, wo es Fördergelder gibt und so weiter. Und dann muss der Profi ran. Bei der Dämmung ist das zum Beispiel der Maler oder der Stuckateur, der Erfahrung mit der Fassadendämmung hat.

          Welchen Vorteil bietet eine neue Fassadendämmung?
          Da gibt es ganz vieles, was es zu bedenken gibt. Es macht nur Sinn, die Wärme nicht sinnlos nach draußen zu verheizen. Wenn man das alte Haus saniert, spart man zunächst einmal Heizkosten und fühlt sich zu Hause wohler. Aber man darf ja eines nicht vergessen: Wenn Sie ein altes Haus haben, dann haben da vielleicht Ihre Eltern schon gewohnt, dann haben Ihre Großeltern da gewohnt, sind darin aufgewachsen, haben im Keller den Party-Keller gehabt und erinnern sich an tausend verschiedene Geschichten, und zwar alle Arten von Geschichten. Da ist ja noch ein ganz ein anderer Wert als nur der materielle.

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          Wenn man von einem teilsanierten Haus aus den 1960er Jahren als Musterbeispiel ausgeht, das auf den Standard eines KfW-Effizienzhauses gebracht wird, kann man von 50 bis 80 Prozent Energieeinsparung ausgehen.

          : Energiekosten und Umweltschutz

          In den vergangenen Jahren verzeichneten die Energieberatungen einen Rückgang bei Beratungen zur Wärmedämmung. Berichte über Schimmel und Brandgefahr haben viele Menschen verunsichert. Doch „Wärmedämmung lohnt sich“, sagen Experten der Verbraucherzentrale.
          Als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) bezeichnet man die Gesamtheit aus Befestigung, Dämmstoff, Putzträger und Verputz, mit der Gebäude von außen energetisch saniert werden können.

          : Komponenten und Materialien

          Von Wärmedämmverbundsystem (WDVS) spricht der Fachmann, wenn es um die energetische Sanierung von Immobilien geht. Doch aus welchen Komponenten besteht so ein System eigentlich, und welche Auswahl an Dämmmaterialien gibt es?
          Andreas Holm

          : „Die Kosten amortisieren sich relativ schnell“

          Lohnt sich nicht, bringt nichts, brennt, schimmelt und ist hässlich. Andreas Holm, Institutsleiter des Forschungsinstituts für Wärmeschutz (FIW) und Professor für Bauphysik und energiesparendes Bauen in München, erklärt, warum er die Breitseiten gegen die Energiebilanz und Mängel von Dämmstoffen für Unsinn hält.

          : Gut beraten

          Sie haben Fragen rund um die Wärmedämmung eines Hauses? Hier erhalten Sie kompetente und vertrauenswürdige Antworten zur energetischen Sanierung.