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VON MITTELSTAND ZU MITTELSTAND : Bleiben Sie Herr im eigenen Haus

Bild: Gina Sanders /fotolia.de

Ob sich Existenzgründer für den richtigen Finanzierungsmix entschieden haben zeigt sich spätestens in der ersten Krise – und das gilt auch für schnell wachsende Start-ups.

          Wer ein Unternehmen gründet, hat meist große Pläne für die Zukunft. Das Unternehmen soll wachsen, Jahr für Jahr erfolgreicher werden, einen profitablen Kundenstamm gewinnen und Gewinn erwirtschaften. Das Thema Krise sollte für Existenzgründer hingegen nicht im Vordergrund stehen. Beachtet werden sollte es allerdings schon. Denn die Zeiten können schnell schwierig werden. Und dann kann es essenziell sein, auch dafür vorausgeplant zu haben.

          Vor diesem Hintergrund sollten Existenzgründerinnen und -gründer auch darauf achten, woher ihr Gründungskapital kommt, wie sie ihre Geschäfte finanzieren – und wie viele Kapitalgeber es gibt. Denn je mehr Interessenten und Teilhaber im Krisenfall mit am Tisch sitzen, desto schneller kann die so hoffnungsvoll realisierte Geschäftsidee in den Hintergrund rücken, verdrängt von kurzfristigen Interessen der Kapitalgeber. Das gilt umso mehr, je weniger Eigenkapital des Unternehmens vom Gründer selbst stammt.

          Eine solche Erfahrung musste manch ein Start-up schon machen. Denn gerade Geschäftsideen mit hohem digitalen Hintergrund versprechen rapides Wachstum und benötigen dafür schnell ausreichend hohe Mittel. Deshalb arbeiten sie häufig mit Eigenkapital von Risikokapitalgebern wie Venture-Capital-Gesellschaften. In einer Krise kommt es dann schon mal vor, dass sich diese Kapitalgeber ganz schnell zurückziehen. Das kann für ein Start-up existenzbedrohend sein. Deshalb sollten sich Existenzgründer – und das gilt nicht nur für diejenigen in den digitalen Umfeldern – im Vorfeld genau überlegen, wie sie ihr Unternehmen finanzieren wollen und woher das Geld kommen soll.

          Für viele Gründer ist ein Bankkredit deshalb attraktiv. Denn: Ein Bankkredit ist in der Bilanz eines Unternehmens Fremdkapital. Der Gründer muss zwar Zinsen zahlen, aber keine Anteile am Unternehmen abgeben – er bleibt der Herr im eigenen Haus. Wird nun eine krisenhafte Entwicklung ausreichend früh erkannt, kann er in der Regel unabhängiger agieren als ein Gründer, der im Zuge einer Eigenkapitalfinanzierung Anteile am Unternehmen an einen Investor abgegeben hat. Er kann viel selbstbestimmter für seine Geschäftsidee kämpfen.

          Existenzgründer, die Wert auf Unabhängigkeit legen und deshalb einen guten Mix aus Eigen- und Fremdkapital suchen, finden überall in Deutschland bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken ein offenes Ohr. Denn die setzen seit jeher auf Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Ihr Selbstverständnis bringen sie so auf den Punkt: „Wir unterstützen unsere Mitglieder und Kunden beim Erreichen ihrer Ziele und Wünsche und bei der Umsetzung ihrer Pläne und Vorhaben.“ Und: „Wir hören erst zu – dann beraten wir!“

          Dieser langfristig tragfähige und partnerschaftliche Ansatz passt auch zu schnell wachsenden Unternehmen mit hohem Kapitalbedarf. Das haben die Genossenschaftsbanken in Ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte immer wieder bewiesen: In Zeiten des wirtschaftlichen Umbruchs wie in Boomphasen, in der klassischen Ökonomie und in neuen Geschäftsfeldern. Viele erfolgreiche Existenzgründer können davon berichten.