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EXISTENZGRÜNDER : Das Geheimnis des Erfolges

Bild: fotomek/fotolia.de

Eine erfolgreiche Existenzgründung ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Die Erfahrung der Firmenkundenberater der Volksbanken und Raiffeisenbanken zeigt: Vier Gründereigenschaften sind wichtig für den Erfolg.

          Existenzgründer machen sich aus ganz unterschiedlichen Gründen selbstständig. Manche gründen direkt nach Abschluss ihrer Ausbildung ein Unternehmen, weil sie aus Überzeugung ihr eigener Chef sein wollen. Andere verlieren ihren Arbeitsplatz, suchen nach einer beruflichen Zukunft und landen so in der Selbstständigkeit. Wieder andere kündigen ihren sicheren Job, weil sie sich nach Veränderung und einer neuen Herausforderung sehnen. Und manche wachsen durch ihre Familie in die Rolle hinein.

          Auch wenn Motivation und persönliche Erfahrung jedes Existenzgründers einzigartig sind, brauchen Jungunternehmer stets ähnliche Kompetenzen für eine erfolgreiche Gründung oder Unternehmensübernahme. Auf Basis der Erfahrungen von Gründungsberatern der Genossenschaftsbanken lassen sich vier Eigenschaften nennen, die für Gründer hilfreich sind:

          Charisma: Charismatische Menschen haben es in vielen Lebenssituationen leichter. Das gilt auch für Existenzgründer. Wenn sie zum Beispiel eine Bank davon überzeugen wollen, eine Gründung oder Übernahme zu finanzieren, hilft ein selbstbewusstes und einnehmendes Auftreten ungemein. Wer charismatisch ist, dem traut man es eher als anderen zu, Kunden zu überzeugen und ein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Natürlich muss zunächst der Businessplan eines Gründers überzeugend sein. Aber: Es ist wichtig für die Entscheidung eines Gründungsberaters, dass der Gründer auch als Person überzeugt.

          Energie: Gründer sind erfolgreich, wenn sie sich selbst antreiben und mit großem Leistungswillen ihr Ziel verfolgen. Das gilt besonders in Phasen, in denen die Gründung nicht nach Plan verläuft und ein Existenzgründer Rückschläge und Niederlagen verkraften muss. Dazu ist eine hohe Frustrationstoleranz notwendig. Haben Gründer diese Energie, kann sie kaum etwas aus der Bahn werfen und bremsen. Und: Sie können ihre Kraft oft an Mitarbeiter weitergeben und auch sie zu Höchstleistungen anspornen.

          Leidenschaft: Gründer sollten leidenschaftlich sein – sowohl in Bezug auf ihre Geschäftsidee als auch auf das Unternehmerleben. Dann fällt es ihnen nicht nur leichter, Kunden und Mitarbeiter zu begeistern. Sie können auch leichter mit den Widrigkeiten des Alltags umgehen. Etwa mit der Tatsache, dass sie häufig auch abends und am Wochenende arbeiten, in den ersten Jahren kaum Urlaub machen und oft wenig Geld verdienen. Hinzu kommt: Wer leidenschaftlich ist, besitzt meist auch eine deutlich größere Kreativität als andere Menschen.

          Kompetenz: Nicht zuletzt muss ein Existenzgründer kompetent sein. Diese Eigenschaft hat verschiedene Dimensionen: Zunächst sollte ein Gründer ein Experte in Bezug auf sein Produkt sein. Zusätzlich braucht er branchenspezifisches Fachwissen. Denn nur damit kann er einschätzen, ob sein Produkt am Markt Erfolgschancen hat, welche Vertriebswege funktionieren und welche Wünsche potenzielle Kunden haben. Außerdem braucht ein Gründer auch Sozialkompetenz. Schließlich ist er der wichtigste Botschafter seines Unternehmens, muss nach innen und nach außen für gute Stimmung sorgen.

          Aus der Praxis wissen die Firmenkundenberater der Volksbanken und Raiffeisenbanken: Kaum ein Gründer bringt all diese Eigenschaften mit. Bei manchen ist die Kompetenz in Bezug auf das Produkt und den Markt besonders groß, während Charisma oder Begeisterung weniger stark ausgeprägt sind. Andere sind geborene Tüftler und Techniker, ihnen fehlt aber eine tiefe Kenntnis des Markts, auf dem sie tätig werden wollen.

          Ein Problem muss das nicht sein. Denn erstens brauchen nicht alle Existenzgründer alle Eigenschaften in gleichem Maße. Welche besonders wichtig sind, hängt zum Beispiel von der Branche ab, in der das Unternehmen tätig ist. Zweitens können Gründer daran arbeiten, sich Eigenschaften anzueignen, die ihnen fehlen oder die noch wenig ausgeprägt sind. Voraussetzung dafür ist, dass sie ehrlich analysieren, wo ihre Schwächen liegen und sie dann systematisch eliminieren. Dabei unterstützen die Gründungsberater der Volksbanken Raiffeisenbanken mit ihrer Genossenschaftlichen Beratung – denn sie wissen, worauf es bei einer Existenzgründung ankommt.