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Anzeigensonderveröffentlichung

: Jetzt noch Zuschüsse sichern

Bild: IWO

Eine neue Heizung kostet erstmal Geld, bevor sie welches spart. Doch Hauseigentümer profitieren derzeit noch von mehreren Förderprogrammen. Das Wirtschaftsministerium will Brennwerttechnik allerdings nicht mehr lange fördern. Experten halten das für einen schweren Fehler.

          Die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden hat viel mit der Raumtemperatur zu tun. Wer es schön warm hat, fühlt sich wohl. Doch mitunter jagen einem die Heizkosten einen kalten Schauer über den Rücken – und dann ist es mit der Behaglichkeit wieder vorbei. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Wärme durch eine veraltete, ineffiziente Heizungsanlage erzeugt wird. Eine neue Brennwertheizung macht sich bezahlt, denn damit lässt sich der Energieverbrauch auf einen Schlag um bis zu 30 Prozent senken.

          Doch wer sich in Sachen Heiztechnik neu aufstellen und damit Geld sparen will, muss zunächst einmal welches investieren. Einen hohen vier-, mitunter sogar einen fünfstelligen Betrag muss man für eine neue Heizungsanlage schon in die Hand nehmen. Eine solche Investition will wohlüberlegt sein, zumal man sich auch für die nächsten zwei Jahrzehnte festlegt. Da ist es wichtig, dass die neue Heizung möglichst sparsam im Verbrauch ist – und natürlich kostengünstig in der Anschaffung.

          Um mehr Menschen dazu zu bewegen, ihren alten Heizkessel durch eine moderne, energieeffiziente Heizungsanlage zu ersetzen, hat der deutsche Staat verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen. In Form von Zuschüssen und zinsvergünstigten Darlehen wird Hauseigentümern bei der notwendigen Investition unter die Arme gegriffen. Grundsätzlich wichtig ist dabei, die jeweiligen Förderanträge stets vor Beginn der Modernisierung zu stellen  – sonst sind sie ungültig.

          KfW übernimmt zehn Prozent der Investitionskosten

          Die bundeseigene Förderbank KfW unterstützt etwa den Einbau eines effizienten Öl-Brennwertgeräts beim Kesseltausch mit zehn Prozent der Investitionskosten. Das sind bei einer Installationsrechnung von 9.500 Euro immerhin 950 Euro Zuschuss. Unter bestimmten Bedingungen ist auch ein 15-prozentiger Modernisierungszuschuss aus dem „Anreizprogramm Energieeffizienz“ der KfW drin. Darüber hinaus bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Extraförderung von bis zu 2000 Euro, wenn man sich dafür entscheidet, seine Brennwertheizung mit einer Solarthermieanlage zu kombinieren.

          Bild: GFK/IWO

          Hinzu kommt die Aktion „Deutschland macht Plus!“, die das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) ins Leben gerufen hat: Hier erhalten Hauseigentümer eine Prämie in Höhe von 250 Euro, nachdem sie die erste Heizöllieferung für ihre neue Öl-Brennwertheizung bezogen haben. Dafür müssen Installations- und Heizölrechnung beim IWO eingereicht werden. An der Aktion können noch alle Modernisierer teilnehmen, die sich bis zum 31. Dezember 2017 für eine neue Öl-Brennwertheizung eines der zahlreichen teilnehmenden Hersteller entscheiden. Ein weiterer Anreiz: Der 20.000ste Modernisierer, der an der Aktion „Deutschland macht Plus!“ teilnimmt, bekommt die Kosten für seine neue Öl-Brennwertheizung in Höhe von maximal 9.500 Euro von IWO erstattet. Die Marke könnte bereits im November erreicht werden.

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