http://www.faz.net/-ikj-92qyl

Made in Glashütte. Ein deutsches Original.

Anzeigensonderveröffentlichung
Anzeigensonderveröffentlichung

Glashütte Original

Made in Glashütte.
 Ein deutsches Original.

S eit mehr als 150 Jahren steht Deutschland für herausragende Ingenieurskunst. „Made in Germany“ ist gerade auch im Bereich der Feinmechanik ein Garant für Qualität, Präzision und Innovation. Ein Teil dieser Entwicklung ist die deutsche Uhrenindustrie mit der weltweit renommierten Uhrenmanufaktur Glashütte Original.

Kapitel 1

Deutsche Ingenieurskunst

Kapitel 1

Leidenschaft, Können
 und Einfallsreichtum

W enn von deutscher Ingenieurskunst die Rede ist, fällt der Blick meist auf die Autoindustrie. Es gab jedoch bereits Mitte des 19. Jahrhunderts deutsche Unternehmen, die durch innovative Ingenieursleistungen und mit hervorragenden Produkten den Weltmarkt dominierten. 1846 eröffnete Carl Zeiss in Jena eine Werkstatt für die Produktion von mechanischen und optischen Geräten. Ein Jahr später gründete Werner von Siemens in Berlin zusammen mit dem Feinmechaniker Johann Georg Halske die „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“.

Ernst Leitz stellte ab 1869 in Wetzlar hochwertige Mikroskope her. Zu diesem Zeitpunkt hatten im sächsischen Glashütte bekannte Uhrmachermeister wie Ferdinand Adolph Lange, Julius Assmann, Adolf Schneider und Moritz Grossmann bereits eine auf höchste Präzision ausgerichtete Uhrenindustrie etabliert. Gemeinsam ist diesen Firmen, dass sie sich auf eine schmale Produktpalette fokussierten und diese zu Spitzenqualität führten.

„Ideen an und für sich haben nur einen sehr geringen Wert. Der Wert einer Erfindung liegt in ihrer praktischen Durchführung, in der auf sie verwendeten geistigen Arbeit, den auf sie verwendeten Arbeits- und Geldsummen.“
Werner von Siemens

Wesentliche Voraussetzung für den Erfolg war die beispielhafte Berufsausbildung, die es in Deutschland bereits vor der Industrialisierung gab – und bis heute gibt. Die hohe Qualifikation der Mitarbeiter ist einer der wesentlichen Faktoren, die den Standort Deutschland so attraktiv machen.

Auch die Erfahrung der Mitarbeiter von Glashütte Original mit über 5.000 Berufsjahren ist ein unschätzbares Kapital. Hinzu kommt die ununterbrochene Uhrmachertradition in Glashütte, das rund 30 Kilometer südlich von Dresden im Erzgebirge liegt. Die Zeitmesser von Glashütte Original stehen für höchste Präzision und raffinierte Innovationen wie das Modell Senator Terminkalender, ein eleganter Zeitmesser mit Terminfunktion, oder das mechanische Meisterwerk Grande Cosmopolite Tourbillon, das nicht nur 36 verschiedene Zeitzonen sowie Winter- und Sommerzeit berücksichtigt, sondern auch über einen Ewigen Kalender mit vor- und rückwärts schaltendem Datum verfügt.

Ein besonderes Highlight ist auch die PanoLunarTourbillon, die von einem sogenannten Fliegenden Tourbillon gekrönt wird. Im Jahr 1920 von Glashütte Uhrmachermeister Alfred Helwig entwickelt, gilt diese Komplikation auch heute noch als Zeichen höchster uhrmacherischer Kompetenz. Ihm zu Ehren trägt die hauseigene Uhrmacherschule von Glashütte Original den Namen „Alfred Helwig“, an der die Meister von morgen ausgebildet werden. Sie sollen das kostbare Erbe in die Zukunft tragen und dafür sorgen, dass das Label „Made in Germany“ weiterhin ein Synonym für Spitzenprodukte ist.

Der Ewige Kalender

Er gilt als besonders anspruchsvolle Komplikation. Sein intelligenter Mechanismus garantiert eine exakte Darstellung von Datum, Wochentag und Monat und berücksichtigt dabei selbst Schaltjahre – ohne manuelle Korrektur über einen Zeitraum von einhundert Jahren hinweg.

Traditionelle Merkmale

Die Dreiviertelplatine

Anders als bei Schweizer Uhrwerken wurden in Glashütte seit 1864 traditionell fast alle Lagerstellen in einer einzigen Räderbrücke untergebracht. Sie bedeckt drei Viertel der Werkfläche und birgt alle beweglichen Teile, vom Federhaus bis zum Ankerrad. Diese Konstruktion verleiht dem Uhrwerk zusätzliche Stabilität.

Der Sonnenschliff

Der dekorative Sonnenschliff ist eine besonders anspruchsvolle Verzierung großflächiger Räder und wird seit 1868 im Glashütter Uhrmacherhandwerk verwendet. Je nach Einfallswinkel wird das Licht kreisförmig reflektiert und entfaltet so eine geradezu hypnotische Wirkung.

Die gebläuten Schrauben

Winzige Schrauben aus Stahl werden erst in Handarbeit auf Hochglanz poliert und anschließend auf ca. 290 Grad Celsius erhitzt („Anlassen“). Die Schrauben wechseln dabei ihre Farbe von Grau über Gelb, Braun, Rot und Violett bis zu dem gewünschten Kornblumenblau. Der aufwendige Prozess des Polierens verleiht ihnen einen zusätzlichen Schutz vor Korrosion.

Die Schraubenunruh

Die Unruh gehört zum Schwingsystem, das aus Unruhreif, Unruhwelle, Doppelrolle mit Plateau und Spiralfeder besteht. Sie reguliert durch ihre Schwingungen und in Kombination mit dem Hemmungssystem (Anker, Ankerrad) den Gang der Uhr sowie den Ablauf des Räderwerks. Bei einer Schraubenunruh ist der Unruhreif mit winzigen Schrauben besetzt, über die eine etwaige Unwucht ausgeglichen und das Trägheitsmoment reguliert werden kann. Diese komplexe wie dekorative Konstruktion ist ein Kennzeichen feinster Uhrmacherkunst und erinnert heute an das stete Bestreben der Glashütter Uhrmacher nach äußerster Präzision.

Die Handgravuren

Mit viel Fingerspitzengefühl werden Unruhbrücken und (Unruh-)Kloben nach Glashütter Tradition dekoriert: Die filigranen Komponenten werden minutiös und ohne Vorlage von Hand graviert. Dabei dürfen sie nur so weit bearbeitet werden, dass sie in ihren Funktionen nicht beeinträchtigt sind. So entstehen wahre Kunstwerke – und echte Unikate.

Der Glashütter Streifenschliff

Dieser feine, regelmäßige Zierschliff gehört seit den Anfangstagen zu den charakteristischen Zeichen Glashütter Uhrmacherkunst und wird minutiös auf die Räderwerksbrücke, den Aufzugsrotor und einige Unruhkloben aufgebracht. Seine äußerst exakten, parallel verlaufenden geraden Streifen verleihen ein edles Finish und optische Tiefe.

Verschraubte Goldchatons

In einigen besonders erlesenen Uhrwerken werden auch heute noch Rubine nach historischem Vorbild als Lagersteine in verschraubte Chatons gefasst. Das Chaton ist ein edles Futter aus Gold, das in die Ausdrehungen der Räderbrücke eingesetzt und mit zwei oder drei gebläuten Schrauben fixiert wird.

Die Schwanenhals-Feinregulierung

Eine Konstruktion, die in Glashütte seit 1888 verwendet wird: Zur Regulierung der Uhr wird eine Stellschraube an der Schwanenhalsfeder justiert. Sie nimmt über den Rücker Einfluss auf die Unruhspirale. Durch Verändern der Rückerposition wird die wirksame Länge der Spirale beeinflusst und somit der Gang der Uhr reguliert.

Die Anglierung

Beim Anglieren werden die Kanten metallener Uhrwerkskomponenten in einem Winkel von 45 Grad abgeschrägt und mit einem Stahlstift von Hand poliert. Die Kantenbrechung muss dabei eine durchgängig gleiche Breite aufweisen. Das Material wird durch diese Veredelung zusätzlich verdichtet und damit resistenter gegen äußere Einflüsse.

Die Perlierung

Die Perlierung, auch Perlage genannt, ist eine typische Glashütter Oberflächenverzierung der Grundplatine. Überlappende perlenförmige Kreisschliffe werden mit einem rotierenden Gummistift, der mit Diamantstaub versetzt ist, in aufwendigster Handarbeit auf die Werkplatine aufgetragen. Dies verleiht dem Uhrwerk eine unverwechselbare „Perlen“-Struktur.

Kapitel 2

Deutsches Design

Kapitel 2

Eine Kultur von
 Schönheit und Kreativität

G utes Design ist so wenig wie möglich Design“, sagt Dieter Rams. Der legendäre deutsche Industriedesigner hat mit seiner Philosophie der selbsterklärenden Schlichtheit für den Elektrogeräte-Hersteller Braun in den 1960er- und 1970er-Jahren Designklassiker wie den Weltempfänger T 1000 kreiert. Selbst Apple-Chefdesigner Jonathan Ive, Designer des iPhones und des iPads, bekannte sich dazu, dass die Arbeiten von Dieter Rams Vorbild für seine Entwürfe waren. Das vom Bauhaus geprägte deutsche Industriedesign ist seit Jahrzehnten wegweisend.

Durchdachtes Design ist auch bei Glashütte Original ein Grundprinzip. Es ist letztlich die Schönheit eines Zeitmessers, in die sich Uhrenkenner verlieben. Wie aber ist absolute Schönheit zu definieren? In der Malerei, der Fotografie und der Architektur ist der Goldene Schnitt das Maß, also die perfekte Asymmetrie. Auch die Natur ordnet Blätter und Blüten vieler Pflanzen wie Rosen, Sonnenblumen und Agaven im Verhältnis des Goldenen Schnitts. Mathematisch betrachtet liegt ihm eine Proportion zugrunde, bei der das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil entspricht. Man muss diese komplexe Formel nicht kennen, um Schönheit zu erkennen, denn das geschieht intuitiv.

„Deutsches Design hatte mit seiner Funktionalität und Reduktion auf das Wesentliche schon immer Pioniergeist“
Dieter Rams

Deshalb ist die Pano Kollektion von Glashütte Original besonders beliebt, vor allem ein Klassiker wie die PanoMaticLunar. Ihre asymmetrische Zifferblattgestaltung folgt ebenfalls dem Prinzip des Goldenen Schnitts. Dabei ist Glashütte Original heute eine der wenigen Manufakturen weltweit, die über eine eigene Zifferblattfertigung verfügt. Dadurch entstehen individuelle und aufwendig veredelte Zifferblätter – in bis zu 70 Arbeitsschritten, begleitet von mehrfachen Qualitätskontrollen. Auch das zeigt den Stellenwert, den die sächsische Manufaktur der Schönheit zumisst.

Kapitel 3

Qualität Made in Germany

Kapitel 3

Jede Uhr ein Zeugnis
 gelebter Uhrmacherkunst

1866 wurde in Deutschland die „Gesellschaft zur Überwachung und Versicherung von Dampfkesseln“ gegründet, aus der später der Technische Überwachungsverein, kurz TÜV genannt, hervorging. Dessen ursprüngliche Aufgabe war es, die unsicheren und häufig explodierenden Dampfkessel auf ihre Sicherheit zu prüfen. Doch schon bald wurden die Sicherheitsprüfungen auf andere technische Gebiete ausgeweitet, von Fahrstühlen bis hin zu Küchengeräten. Denn viele Unternehmen in Deutschland realisierten, dass regelmäßige Kontrollen dazu beitrugen, die Sicherheit, die Verlässlichkeit, die Präzision und damit die Qualität zu erhöhen. Und hohe Qualität wiederum optimierte die Marktchancen.

Auch für die Manufaktur Glashütte Original ist die intensive Kontrolle traditioneller Bestandteil der Wertschöpfungskette. So wird beispielsweise jede Uhr der Senator Excellence Linie ganze 24 Tage lang auf Herz und Nieren geprüft. Und das unter Bedingungen, die über die der aufwendigen deutschen Chronometerprüfung hinausgehen.

Durch die hohen Maßstäbe, die wir uns für die Konstruktion und Herstellung einer Uhr setzen, werden Produkte von bleibendem Wert geschaffen.
Glashütte Original

Die beste Voraussetzung für kontrollierte Qualität ist es, möglichst viele Komponenten eines Produkts selbst zu entwickeln und zu fertigen. Glashütte Original ist in der außergewöhnlichen Lage, nahezu jedes Einzelteil eines Uhrwerks selbst produzieren zu können. So ist jede Uhr von Glashütte ein Zeugnis gelebter Uhrmacherkunst und gleichzeitig ein Original. Ein Meisterwerk, das die Persönlichkeit seines Trägers unterstreicht.

Wo die Zeit entsteht

D ie hochfeine Veredelung aller Uhrwerke von Glashütte Original setzt Maßstäbe. Durch einen Saphirglasboden sind die klassischen Merkmale der Glashütte Uhrmacherkunst wie die traditionelle Glashütte Dreiviertelplatine oder die handgravierten Unruhkloben- und brücken auf den ersten Blick erkennbar.

Mit den beiden Modellen PanoInverse und PanoMaticInverse kann der Träger das gleichmäßig pulsierende „Herz“ seines Zeitmessers sogar auf der Vorderseite beobachten. Das ist deutsche Ingenieurskunst auf kleinstem Raum — deren Entstehung man am besten bei einer Führung durch die transparent gestaltete Manufaktur in Glashütte erlebt.

Entdecken Sie die Welt von Glashütte Original auf www.glashuette-original.com.

Eine Content-Marketing-Lösung der F.A.Z. Media Solutions Manufaktur.
Für Glashütte Original.

Quelle: Glashuette

Veröffentlicht: 13.10.2017 14:44 Uhr