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GEFMA Die Möglichmacher – Teil 3: Aydin Karaduman

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Kluge Köpfe im Gespräch

Wie kann Facility Management die Basis für die Wertsteigerung eines milliardenschweren Immobilienportfolios schaffen, Herr Karaduman?

Kluge Köpfe im Gespräch

Wie kann Facility Management die Basis für die Wertsteigerung eines milliardenschweren Immobilienportfolios schaffen, Herr Karaduman?

Das Facility Management (FM) ist eine der vielfältigsten und zugleich am stärksten unterschätzten Branchen. Die sechsteilige Serie auf FAZ.NET beleuchtet diese Schlüsseldienstleistung der deutschen Wirtschaft und wie sich Facility Manager die großen Trends Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Werthaltigkeit zunutze machen.

TEIL 3: Aydin Karaduman, Vorstandsvorsitzender der DIC Asset AG, erklärt, warum Facility Management eine unverzichtbare Grundlage für die werterhaltende Immobilienbewirtschaftung ist.

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Im Gespräch

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enn Aydin Karaduman morgens aus einem der bodentiefen Fenster in der 7. Etage auf den Willy-Brandt-Platz vor der Oper in Frankfurt schaut, wirken die Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit fast wie wuselnde Ameisen. Sein Blick wandert die das Sonnenlicht reflektierende Fassade des Eurotowers nach oben und verliert sich schon bald zwischen den Wolkenkratzern der City. Etwa 550.000 Menschen arbeiten in der Mainmetropole, ohne Facility Management wäre das nicht möglich.

Die Aufzüge würden auf Dauer ebenso wenig funktionieren wie die Klimaanlagen. Die Büros würden dunkel bleiben, weil sich niemand um die Wartung der Beleuchtung kümmert,

sagt Aydin Karaduman. Für den Vorstandsvorsitzenden der DIC Asset AG, die sich auf Gewerbeimmobilien in ganz Deutschland spezialisiert hat, ist es entscheidend, dass das Facility Management den laufenden Betrieb in den etwa 200 Objekten des Unternehmens gewährleistet. Immerhin geht es um den Werterhalt und möglichst die Wertsteigerung eines Immobilienvermögens von rund 3,6 Milliarden Euro.

Der Wirtschaftsingenieur Karaduman ist sich besonders bewusst, welchen Beitrag das Facility Management dazu leisten kann: Der heute 46-Jährige hat früh im Immobilienmanagement Karriere gemacht, und bevor er Anfang 2016 auf die Eigentümerseite wechselte, hat er selbst als CEO den Bereich immobilienwirtschaftliche Dienstleistungen für einen der namhaften Anbieter aufgebaut. „So habe ich einen breiten Blick auf das Immobilienmanagement gewonnen.“

Wenn es um den Werterhalt der Immobilien geht, stehen Themen wie Betriebssicherheit oder Brandschutz ganz oben auf der Agenda. „Das Facility Management muss hier auf alle Mängel hinweisen und zugleich erster Ansprechpartner sein, wenn Mieter Probleme zum Beispiel mit der Beleuchtung haben“, erklärt Aydin Karaduman.

Damit kommt auch schon ein weiterer wichtiger Aspekt ins Spiel: Der Mieter soll sich möglichst wohl fühlen – angefangen bei der freundlichen Begrüßung durch den Pförtner am Empfang über die schnelle Reaktion des Hausmeisters, sollte der Wasserhahn einmal tropfen, bis hin zur Reinigungskraft, die einem auf dem Nachhauseweg durch die langen Flure einen schönen Abend wünscht.

Hier zeigt sich einmal mehr:
Facility Management ist People´s Business,

merkt Karaduman an. Wenn das Facility Management optimal funktioniert, bekommt ein potenzieller neuer Mieter den bestmöglichen ersten Eindruck vom Objekt und Bestandsmieter kommen gar nicht erst auf den Gedanken, sich nach Alternativen umzusehen. „Deshalb sind Qualität und Zufriedenheit neben den Kosten so wichtige Kriterien, denn desto höher die Vermietungsquote ist, desto werthaltiger ist eine Immobilie.“

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Facility Management

Entdecken Sie Zahlen und Fakten rund um das Facility Management

Facility Manager sind die Hidden Champions des Geschäftslebens. Im Alltag werden sie kaum wahrgenommen, ihre wirtschaftliche Bedeutung ist dennoch immens. Wie diese Beispiele verdeutlichen:

Aydin Karaduman, CEO der DIC Asset AG, verantwortet das Management von rund 200 Büro- und Gewerbeimmobilien. Um deren positive Wertentwicklung zu gewährleisten, setzt er auf das Know-how von Facility-Management-Dienstleistern.

Aydin Karaduman managt ein milliardenschweres Immobilienportfolio
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Im Gespräch

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abei verlässt sich die DIC Asset AG ganz auf externe Dienstleister, die sie über ihre sechs regionalen Niederlassungen bundesweit steuert. „Die Unternehmen sind auf diese Arbeiten spezialisiert und verfügen über das entsprechende fachliche Knowhow. Zudem überprüfen wir unsere Bestandsdienstleister alle zwei bis drei Jahre und gehen so sicher, dass die Qualität stets stimmt“, sagt Aydin Karaduman. Damit können er und seine Mitarbeiter sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: die Steuerung und Weiterentwicklung eines ertragsstarken Portfolios.

Dazu gehört es auch, den Lebenszyklus der einzelnen Gebäude stets im Blick zu behalten. Instandhaltungsmaßnahmen müssen geplant und Entscheidungen über Reparaturen oder die Anschaffung von Ersatzgeräten getroffen werden. „Als Grundlage dafür brauchen wir die Daten des Facility Managements“, erklärt der Wirtschaftsingenieur. Außerdem liefern die Dienstleister Vorschläge für die Umsetzung gleich mit.

Idealerweise holt die DIC Asset AG das Facility Management aber bereits ins Boot, wenn es darum geht, ein neues Konzept für eine Immobilie zu entwickeln. Ein aktuelles Beispiel: die Modernisierung der aus den siebziger Jahren stammenden Kaiserpassage im Frankfurter Bahnhofsviertel. „Wir haben uns hier für ein Mischkonzept entschieden, bei dem die bisherige Struktur aus Geschäften und Wohnen erhalten bleibt“, berichtet Aydin Karaduman. Hinzugekommen sind ein Supermarkt als Ankermieter sowie zahlreiche Mikroapartments. „Bei der Umsetzung arbeiten unsere Planer eng mit dem Facility Management zusammen, um auszuloten, was für einen möglichst ökonomischen Betrieb sinnvoll ist.“

Das Projekt zeigt auch, dass sich das Immobilienunternehmen zwar auf Bürogebäude fokussiert hat, aber insgesamt deutlich breiter aufgestellt ist. Das schiere Volumen von rund 200 Objekten ermöglicht es den Managern darüber hinaus, erhebliche Bündelungseffekte zu erzielen. Die Bandbreite reicht vom Energieeinkauf über Verhandlungen mit Müllentsorgern über die richtige Tonnengröße oder Abholzyklen bis hin zur Wartung der Aufzüge.

Das Facility Management ist eine der am meisten unterschätzten Branchen in Deutschland — auch was das Fachwissen betrifft, das hinter den einzelnen Services steckt,

resümiert Aydin Karaduman. „Dabei spreche ich nicht nur von der volkswirtschaftlichen Bedeutung, den unzähligen geschaffenen Jobs. Was ohne Facility Management im Alltag eines jeden von uns nicht funktionieren würde, möchte man sich gar nicht ausmalen.“

Die Initiative „Facility Management — Die Möglichmacher“

Hinter „FM — Die Möglichmacher“ stehen zwölf führende Facility-Management-Unternehmen, die in Deutschland zusammen mehr als 130.000 Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Träger der Initiative ist GEFMA – Deutscher Verband für Facility Management.

Lesen Sie die weiteren Teile unserer Serie

Eine Content Marketing-Lösung der F.A.Z. Media Solutions Manufaktur.
Für die GEFMA-Initiative "FM – Die Möglichmacher".

Quelle: GEFMA

Veröffentlicht: 30.05.2017 11:06 Uhr