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Deutsche Hochschulen setzen auf IT-Innovation

Kostendruck und erhöhte Anforderungen der Nutzer, vor allem aber der Wille zur Flexibilisierung treibt Virtualisierung und Clouds in Universitäten voran.

© cirquedesprit - Fotolia.com Vergrößern

Wie fast alle Bereiche der öffentlichen Hand sind auch die Rechenzentren gefordert, dem für Hochschulen typischen engen finanziellen Rahmen Rechnung zu tragen. Für die IT bedeutet das, mit immer weniger Ressourcen immer mehr Leistung erbringen zu müssen. Die IT-Umgebung soll flexibel, hochverfügbar, ausfallsicher und einfach zu verwalten sein – und dabei möglichst wenig kosten. Also müssen die Verantwortlichen neue Wege finden, ihre vielfältigen Anforderungen zu bewältigen und technische Hürden zu meistern. So wollen und müssen wissenschaftliche Mitarbeiter manchmal schnell und unbürokratisch Dinge ausprobieren und brauchen dafür eine abgeschlossene Testumgebung. Flexibilität und schnell auf die Bedürfnisse der „Kunden“ zu reagieren, ist für die Uni-IT daher eine zentrale Aufgabe.

Den anwendungstechnischen und finanziellen Herausforderungen begegnen die IT-Verantwortlichen mit Virtualisierung und Cloud Computing. Sie betreiben mehrere virtuelle Maschinen auf einem physischen Server und können so ihre Rechenzentren besser auslasten. „Bevor wir virtualisiert haben, sind manche Sachen liegen geblieben. Sie waren einfach nicht mehr zu schaffen. Dank der einfachen Administration der virtuellen Server können wir den Wünschen unserer Anwender nun endlich wieder gerecht werden“, freut sich etwa Jens Steinert, IT-Administrator des Hochschulrechenzentrums der Technischen Hochschule Wildau.

Die Universität Bielefeld hat nicht nur ihre gesamten Server virtualisiert, sondern auch nahezu alle SAP-Systeme und vereinfacht damit die Verwaltungsprozesse. „Bei so großen Projekten wie einer universitätsweiten SAP-Einführung ergeben sich oft höhere Anforderungen als ursprünglich geplant. Durch den Einsatz von VMware vSphere für die Servervirtualisierung war es möglich, flexibel auf die gestiegenen Anforderungen zu reagieren und das Budget für die Hardware im Zaum zu halten“, berichtet Lars Köller, Leiter Plattformen und Serverdienste am Hochschulrechenzentrum der Universität Bielefeld.

Der Spruch „...‘Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren’ trifft auf die IT-Abteilungen deutscher Hochschul-Rechenzentren ganz und gar nicht zu“, so die Überzeugung von Horst Robertz, Manager Public Sector bei VMware, „ganz im Gegenteil: mit neuen Konzepten, modernen Technologien und Mut zur Veränderung wappnen sich die Universitäten für die Herausforderungen in der IT. Eine gute Voraussetzung, damit Deutschland als Bildungsstandort auch weiterhin vorne dabei sein kann.“

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Veröffentlicht: 02.10.2012, 16:43 Uhr