http://www.faz.net/-ihp-8xbpb

CAPCO - Querdenker, Teil 1: Stefan Heftberger

Anzeigensonderveröffentlichung
Anzeigensonderveröffentlichung

Querdenker

Es gibt viele Klischees über Unternehmensberater.
Dass sie nicht immer stimmen, zeigt diese Serie auf FAZ.NET

Teil 1: Stefan Heftberger: Ein Consultant auf Weltreise? Natürlich! Im Sabbatical ging er neue Wege und meisterte jede Menge Herausforderungen. Und brachte Erkenntnisse mit, die er im Job nicht mehr missen will.

Die Suche nach Raubfischen und Raubkatzen

Jeden Abend ging er auf große Reise. Pünktlich um 19.00 Uhr war er bereit. Er reiste durch überwältigende Landschaften, zu Naturwundern über und unter Wasser, in die Welt der blitzschnellen Geparde und der Weißen Haie. Mehr als alles andere begeisterten ihn die Wildnis und die Ozeane. Damals war Stefan Heftberger noch ein Kind. Im Schneidersitz saß er vor dem Fernseher in seinem österreichischen Heimatort und erkundete mit seiner Lieblingssendung die entlegenen Winkel der Welt.

„Die Begeisterung ist heute genauso groß wie früher“, sagt der 32-Jährige. Doch inzwischen ist für ihn ein Kindheitstraum wahrgeworden. Eigentlich sind es eine ganze Reihe Träume. Sechs Monate lang reiste der Berater einmal nicht von Kunde zu Kunde für Capco, eine auf die Finanzbranche spezialisierte Unternehmensberatung.

  • Name
  • Stefan Heftberger
  • Firma
  • Capco
  • Job
  • Consultant
  • Ort
  • Skandinavien
  • Quergedacht
  • kommunikativer Teamplayer und naturverbundener Globetrotter
  • /
  • 01

Stattdessen war er von einem Wunschziel zum nächsten unterwegs, in mehr als einem Dutzend Länder. Zusammen mit seiner Schwester überquerte er kolumbianische Berge auf dem Pferderücken, tauchte mit einem Schwarm Hammerhaie vor Galapagos, floh gerade noch rechtzeitig vor Wildhunden in der Savanne, wanderte zu gigantischen Hawaiianischen Wasserfällen und grillte Marshmallows am Lagerfeuer in Simbabwe. Wenn Stefan Heftberger davon erzählt, was er während seines Sabbaticals erlebt hat, strahlt er über das ganze Gesicht.

Reisen ist für mich die Möglichkeit, offen für neue Horizonte zu werden — und es bedeutet außerdem absolute Freiheit.

„Aber“, fügt er hinzu, „Reisen ist auch richtig harte Arbeit“. Einerseits, weil es höllisch viel dafür vorzubereiten gab: Visa beantragen, Impfungen machen lassen, Führerscheinzusätze checken, Routen austüfteln, und: Was gehört eigentlich unbedingt in den Rucksack und was nicht? Hauptsächlich aber, weil die Geschwister abenteuerhungrig waren. Pazifische Inseln, Südamerika, Afrika – sie wollten viel sehen, entlegene Orte entdecken und wussten, dass sie dafür viel Energie investieren müssen.

Durchblick, Weitblick, Scharfblick:
für Stefan Heftberger im Beruf so wichtig wie unterwegs.

Unter Raubkatzen, Nilpferden und Krokodilen

 

Zum Beispiel in die Strapazen, die die Safaris in Sambia und Simbabwe mit sich brachten. „Da schläft man nicht viel, aber das lohnt sich absolut.“ Nur, wer täglich um 05:00 Uhr morgens auf den Beinen ist, wenn die Hitze noch nicht alles im Griff hat, der kommt in den Genuss, sein Kanu bei wenig Wind zu steuern, durch Nilpferde und Krokodile hindurch, und später sein Mittagessen selbst zu fischen. „Zweimal sind wir fast von einem Nilpferd versenkt worden“, sagt Heftberger und grinst. Um bei 44 Grad für Abkühlung zu sorgen, mussten außerdem gute Ideen her, wie die „Selfmade Air Condition“. „Ein großes Tuch in kaltes Wasser eintauchen und sich damit zudecken, das war perfekt!“

Während der Game Drives, den Pirschfahrten im Jeep, kam er den Tieren, die er als Kind bewunderte, zum Teil hautnah. Ein Höhepunkt war es, zum ersten Mal einen Gepard beobachten zu können: „Das war so ein Glücksmoment“, erinnert sich Heftberger, der als Triathlet der Schnelligkeit seines Lieblingstiers im Alltag so gut es geht nacheifert. Beim Abendessen am Feuer hörte er von fern die Löwen brüllen, und manchmal trabten Hyänen im Camp vorbei. War das nicht furchteinflößend? Heftbergers Augen leuchten: „In solchen Momenten spürt man keine Angst, das ist reine Begeisterung.“

Erholungsurlaub hatte er mit seiner Reise sowieso nicht im Sinn. Genaugenommen hatte er nicht einmal vor, zu reisen. Bis er eines Morgens mit einem Vorgesetzten darüber plauderte, welche Flecken der Welt er gerne sehen würde – und von dessen Reaktion überrascht wurde: „Dann mach es doch einfach!“ Drei Monate später saß Heftberger im Flieger und war glücklich, dass Capco ihn dazu ermutigt hatte, seinen Kindheitstraum zu erfüllen. „Von alleine hätte ich wohl gar nicht nach so einer langen Auszeit gefragt“, sagt er.

Im Job steht für Heftberger der Kontakt zu Menschen an erster Stelle, auf der Reise war es die Nähe zur Natur: wie er Delfine beim Spielen beobachtete und Wale sein Segelboot begleiteten; wie ein Seelöwe sich seelenruhig neben ihn legte, als er ein Buch las; wie er Lava die Klippen herunter ins Meer strömen sah, als wäre sie ein glutroter Wasserfall. „Solche Augenblicke bleiben mir für immer unvergesslich“, sagt Heftberger. Früher hatte er sich nur selten Arbeitspausen erlaubt. Jetzt fühlt er intensiver denn je, was Reisen für ihn bedeutet: „Es ist die Möglichkeit, offen für neue Horizonte zu werden – und absolute Freiheit.“

Freiheit war auch das Motiv für den Wechsel des studierten Wirtschaftsinformatikers ins Consulting gewesen. Nach Erfahrungen in einem Start-up und einem Großkonzern wünschte er sich, Entwicklungen aktiv vorantreiben und sich fachlich einbringen zu können. Als Berater liegt sein Schwerpunkt heute auf der Gestaltung von bargeldlosen Zahlungssystemen für die Zukunft. Es spornt ihn an, auf Projekten den „Weg nach vorne zu begleiten, die Firma wachsen zu sehen, Kunden zufrieden zu machen“. Leistung, das sei immer Teamleistung: „Wir erreichen alle gemeinsam etwas, wenn jeder tut, was er am besten kann.“ Sein Zuhause ist in Wien, sein aktuelles Projektrevier ist Skandinavien.

In der Offenheit für Neues liegt laut Heftberger auch die Erfolgsformel für die Beratung. Tatsächlich sei er von Natur aus eher introvertiert, sagt er, und ergänzt: „Es ist menschlich, dass man Konfrontation mit anderen aus dem Weg geht. Aber man darf sich nicht verstecken, sonst verpasst man das Wichtigste.“ Auf Weltreise wurde ihm noch klarer, wie wertvoll gelungene Kommunikation ist. Schon aus rein praktischen Gründen: „Die besten Tipps stehen in keinem Reiseführer, die gibt es nur von den Locals.“

Egal, wen man vor sich hat und wie unterschiedlich man ist, man muss miteinander reden und sich verstehen. Erst dann kann man beraten. Das zu lernen, macht unseren Beruf aus.

Auf zum nächsten Horizont

 

 

 

Die neuen Horizonte haben seinen Blick auf die Aufgaben bei Capco geschärft. „Man denkt oft, man kennt die Menschen und weiß, wie sie ticken. Aber das stimmt nicht. Das eigene Weltbild ist eben keine Gesetzmäßigkeit.“ Die Erfahrung, sich auf mehreren Kontinenten in kurzer Zeit auf ein immer neues Umfeld einzustellen, habe ihm bewiesen, was essenziell für seinen Job ist: „Egal, wen man vor sich hat und wie unterschiedlich man ist, man muss miteinander reden und sich verstehen. Erst dann kann man beraten. Das zu lernen, macht unseren Beruf aus.“

Auch weiterhin wird ihn das Reisefieber immer wieder packen, da ist sich Stefan Heftberger sicher. „Die Welt ist so unheimlich groß, da sind sechs Monate fast schon kurz“, sagt er und lacht. Als nächstes steht ein Tauchtrip in Honduras auf dem Plan. Und dann geht es zum nächsten Horizont.

Mehr über Karrieren bei Capco

 

We are thinkers, innovators, disruptors, facilitators, entrepreneurs, change agents.

Capco ist eine der international führenden Unternehmensberatungen, die sich ausschließlich auf Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen spezialisiert hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 wächst Capco Jahr für Jahr und ist aktuell an 23 Finanzmetropolen mit Büros vertreten. Den deutschen Markt bedient Capco von zwei Städten aus – neben dem deutschen Finanzzentrum Frankfurt am Main ist Capco auch in Düsseldorf präsent. Insgesamt arbeiten in Deutschland rund 250 Mitarbeiter für Capco.

Der Anspruch von Capco ist es, für und gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft der Finanzindustrie zu gestalten. Wir verstehen uns als Berater auf Augenhöhe, die Antworten auf die drängenden Fragen und komplexen Herausforderungen der Finanzdienstleistungsindustrie der Gegenwart und Zukunft geben. In Deutschland entwickeln aktuell 14 Partner mit ihren Teams Konzepte und Lösungen in den Geschäftsbereichen Business Performance Consulting, Complex Technology Transformation und Digital & Innovation.

Capco sucht erfahrene Professionals aus der Banken- und Finanzindustrie.

Jetzt bewerben!

Eine Content Marketing-Lösung der F.A.Z. Media Solutions Manufaktur.
Für CAPCO.

Quelle: CAPCO

Veröffentlicht: 28.04.2017 11:36 Uhr